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Positive Antwort aus der Regierung: Forderung nach Live-Übertragungen im TRT erreicht das Parlament

Die CHP wird heute einen Antrag einreichen, um den Gesetzesentwurf, der die Live-Übertragung von Gerichtsverfahren gegen gewählte Amtsträger im TRT vorsieht, auf die Tagesordnung der Generalversammlung zu setzen. Sollte der Entwurf angenommen werden, könnten die Verhandlungen mit Zustimmung der Angeklagten und Geschädigten live über TRT verfolgt werden.

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Positive Antwort aus der Regierung: Forderung nach Live-Übertragungen im TRT erreicht das Parlament

Die CHP bringt heute ihre seit langem im Zentrum politischer Debatten stehende Forderung, „Gerichtsverhandlungen sollen live im TRT übertragen werden“, erneut in die Große Nationalversammlung der Türkei ein. Die Partei wird einen Antrag einreichen, damit der Gesetzesentwurf, der die Live-Übertragung von Verfahren gegen Personen in gewählten öffentlichen Ämtern über TRT ermöglicht, in der Generalversammlung behandelt wird.

GESETZESENTWURF LIEGT SEIT 9 MONATEN IM AUSSCHUSS

Es wird darauf hingewiesen, dass der im Mai mit den Unterschriften der drei Fraktionsvorsitzenden der CHP eingereichte Entwurf seit etwa neun Monaten im Ausschuss zurückgehalten wird. Mit dem heutigen Antrag soll erreicht werden, dass die Regelung direkt in die Generalversammlung eingebracht wird. Sollte der Antrag angenommen werden, könnte mit der Beratung des Entwurfs in der Generalversammlung begonnen werden.

GERICHTSPROZESSE SOLLEN TRANSPARENT VERFOLGT WERDEN

Der Entwurf zielt darauf ab, die Live-Übertragung öffentlicher Verhandlungen in der Strafverfolgungsphase bei Strafverfahren gegen gewählte Amtsträger über TRT und andere interessierte Fernsehsender zu ermöglichen.

Demnach wäre für die Durchführung der Übertragung die Zustimmung des Angeklagten, des Opfers und der durch die Straftat geschädigten Personen sowie eine Entscheidung des zuständigen Gerichts erforderlich, dass eine „Übertragung zulässig“ ist.

AUSNAHME IN DEN GESETZEN WIRD GESCHAFFEN

Im Rahmen der Regelung ist vorgesehen, eine Ausnahme von Artikel 182 der Strafprozessordnung, der die Öffentlichkeit der Verhandlungen regelt, sowie von Artikel 183, der die Bildaufnahme betrifft, zu schaffen. Zudem soll durch eine Ergänzung des TRT-Gesetzes erreicht werden, dass vom Gericht genehmigte Verhandlungen kostenlos und ohne Einholung einer Genehmigung einer anderen Behörde auf einem der nationalen Kanäle von TRT übertragen werden können.

Die technischen Details der Übertragung sollen durch ein zwischen dem Justizministerium und TRT zu erstellendes Protokoll festgelegt werden.

BOTSCHAFT DER CHP: „DIE WAHRHEIT SOLL VOR DEN AUGEN DER NATION GESPROCHEN WERDEN“

Die CHP-Führung und der Parteivorsitzende Özgür Özel hatten insbesondere während der Prozesse gegen den Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wiederholt dazu aufgerufen, „die Verhandlungen live zu übertragen“.

Die Fraktionsvorsitzenden der CHP argumentierten, dass man sich bei Verfahren gegen gewählte Amtsträger nicht auf Hintergrundinformationen und einseitige Darstellungen verlassen dürfe, und sendeten die Botschaft: „Wenn jemand vor Gericht steht, der vom Volk gewählt wurde, soll das Volk auch direkt zuschauen können.“

Es wird erklärt, dass der Entwurf darauf abzielt, einen dauerhaften Rahmen nicht nur für die Akten der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), sondern für alle gewählten Amtsträger auf zentraler und lokaler Ebene zu schaffen.

HALTUNG DER MHP UND DER REGIERUNG IST VON INTERESSE

Bei der heutigen Abstimmung werden sich alle Augen auf die Reihen der MHP richten. Der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli hatte in früheren Erklärungen mit Blick auf die Prozesse in Istanbul geäußert: „Die Verhandlung muss live auf allen Fernsehsendern, allen voran TRT, übertragen werden.“

Justizminister Yılmaz Tunç antwortete auf Fragen zu diesem Thema unter Hinweis auf die Bestimmungen der Strafprozessordnung zum Bildverbot und erklärte, dass eine mögliche Änderung im Ermessen des Parlaments liege.

DER ZU ABSTIMMENDE ANTRAG IST VON KRITISCHER BEDEUTUNG

Sollte der heute von der CHP eingereichte Antrag in der Generalversammlung angenommen werden, wird der Entwurf mit dem Titel „Live-Übertragung öffentlicher Verhandlungen in der Strafverfolgungsphase bei Verfahren gegen Personen in gewählten öffentlichen Ämtern im TRT“ direkt auf die Tagesordnung der Generalversammlung gesetzt und die Beratungen können beginnen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ekrem İmamoğlu TRT