Antwort von Präsidialberater Mehmet Uçum an die HÜDA PAR, die die Verfassung ins Visier nimmt!
Der Chefberater des Präsidenten, Mehmet Uçum, hat über seinen Social-Media-Account auf den Vorsitzenden der reaktionären HÜDA PAR, Zekeriya Yapıcıoğlu, reagiert, der die ersten vier Artikel der Verfassung ins Visier genommen hatte.
Der Chefberater des Präsidenten und stellvertretende Vorsitzende des Präsidialen Ausschusses für Rechtspolitik, Mehmet Uçum, äußerte sich zu der Forderung des HÜDA PAR-Vorsitzenden Zekeriya Yapıcıoğlu, den 4. Artikel der Verfassung zu ändern.
Uçum betonte, dass das Prinzip der Unabänderlichkeit dieses Artikels ein Rat der Gründergeneration an die Zukunft sei und sagte: "Das Prinzip der Unabänderlichkeit bedeutet nicht, den Willen der nächsten Generation zu bevormunden, sondern ist die Grundlage für die nationale Einheit und Kontinuität."
In seiner Erklärung auf seinem Social-Media-Account fügte Uçum hinzu: "Das Prinzip der Unabänderlichkeit ist ein Rat der Gründergeneration an künftige Generationen. Entgegen anderslautender Behauptungen ist es keine Hypothek auf den Willen der nächsten Generation, was auch materiell gar nicht möglich wäre."
Uçum erklärte, dass jede Generation das Recht habe, ihre eigene Gründung zu vollziehen, betonte jedoch, dass jede neue Gründung auf den Errungenschaften der vorherigen Generation aufbauen müsse, da andernfalls die Kontinuität des Staates und des Landes gefährdet sei.
Mehmet Uçum hielt in seinem Beitrag auf X Folgendes fest:
Im Hinblick auf die Diskussion über eine neue Verfassung müssen zwei Punkte geklärt werden:
1-) DIE ERSTEN DREI ARTIKEL UND DAS PRINZIP DER UNABÄNDERLICHKEIT
Zunächst sei darauf hingewiesen, dass die ersten drei Artikel sowie das mit ihnen verbundene „Prinzip der Unabänderlichkeit“ geschützt werden müssen.
Betrachtet man die aktuelle Agenda, so sind die Grundsätze der ersten drei Artikel eigentlich kein Streitpunkt. Es zeigt sich, dass in der türkischen Gesellschaft ein allgemeiner Konsens über die ersten drei Artikel besteht. Die aktuelle Frage betrifft die Bedeutung des Unabänderlichkeitsprinzips für die ersten drei Artikel im Hinblick auf künftige Generationen.
In dieser Hinsicht bedeutet der Ansatz des Unabänderlichkeitsprinzips, künftigen Generationen eine starke politische und rechtliche Perspektive zur Bewahrung des nationalen Erbes zu bieten.
Darüber hinaus ist das Unabänderlichkeitsprinzip ein Rat der Gründergeneration an künftige Generationen; entgegen anderslautender Behauptungen ist es keine Hypothek auf den Willen der nächsten Generation, was auch materiell gar nicht möglich wäre.
Denn letztlich hat jede Generation das Recht, ihre eigene Gründung zu vollziehen. Doch jede neue Gründung muss auf den Errungenschaften der vorherigen Generation aufbauen. Andernfalls ist die Gewährleistung der Kontinuität von Staat, Nation und Land gefährdet. Tatsächlich kann die Kontinuität dann nicht aufrechterhalten werden.
Mit anderen Worten: Keine neue Gründung kann erfolgen, indem die Vergangenheit auf Null gesetzt wird. Weder objektiv noch subjektiv ist dies möglich. Daher bedeutet das Unabänderlichkeitsprinzip die Grundlage für die nationale Einheit und Kontinuität. Diese Grundlage zu bewahren, ist die Pflicht der kommenden Generation. Es ist die Aufgabe der gegenwärtigen Generation, das Unabänderlichkeitsprinzip zu betonen, um an diese Pflicht zu erinnern.
2-) STAATSBÜRGERSCHAFT
Die Staatsbürgerschaft wird nicht nach den Merkmalen und der Vielfalt der Gesellschaft bestimmt, sondern nach den Eigenschaften und der Einheit der Nation; die Staatsbürgerschaft entsteht nicht aus der Mitgliedschaft in der Gesellschaft, sondern aus der Zugehörigkeit zur Nation.
Den Inhalt der türkischen Staatsbürgerschaft bildet die Staatsbürgerschaft der Republik. Das heißt, die türkische Staatsbürgerschaft ist eine faktische Staatsbürgerschaft, die aus dem Befreiungs- und Gründungsprozess hervorgegangen ist. Sie basiert keinesfalls auf einer Ethnizität und ist absolut keine rassistische Staatsbürgerschaft.
Atatürk definierte: „Das Volk der Türkei, das die Republik Türkei gegründet hat, wird als türkische Nation bezeichnet.“
Ausgehend von dieser Definition muss man feststellen, dass die türkische Staatsbürgerschaft die Zugehörigkeit zur türkischen Nation bedeutet, die der Gründer der Republik ist.
Daher ist die türkische Staatsbürgerschaft keine Staatsbürgerschaft, die durch die Verfassung verliehen wird, also keine bloße verfassungsrechtliche Staatsbürgerschaft, sondern eine Staatsbürgerschaft, die durch die Verfassung festgestellt, identifiziert und deren Rechtsgrundlage durch die Verfassung geschaffen wurde.
Die neue Verfassung wird das Konzept der türkischen Staatsbürgerschaft selbstverständlich bewahren. Denn das Konzept der türkischen Staatsbürgerschaft ist kein Begriff, mit dem man im Verfassungsrecht spielen kann, also kein bloßer Gegenstand der Rechtswissenschaft. Die türkische Staatsbürgerschaft ist weder mit ihrem Namen noch mit ihrem Inhalt verhandelbar."
BİR SABAH NOTU:
— Mehmet Uçum (@mehmetucum) September 18, 2024
Yeni anayasa tartışması bakımından iki konuya açıklık getirmek gerekir:
1-) İLK ÜÇ MADDE VE DEĞİŞTİRİLMEZLİK İLKESİ
Öncelikle belirtelim ki ilk üç maddenin ve ilk üç maddeye ilişkin “değiştirilmezlik ilkesi”nin korunması gerekir.
Aktüel gündeme bakılırsa…
WAS HAT ZEKERİYA YAPICIOĞLU GESAGT?
Der HÜDA PAR-Vorsitzende Zekeriya Yapıcıoğlu hatte in einer Live-Sendung auf einem Fernsehsender den 4. Artikel der Verfassung ins Visier genommen und erklärt, dass sie die Aufhebung dieses Artikels forderten. Yapıcıoğlu hatte Folgendes festgehalten:
"Ich habe es einzeln gesagt, als würde ich es einem Dummkopf erklären, und trotzdem beharren sie darauf, es nicht zu verstehen. Wir sagen, der 4. Artikel der Verfassung soll nicht existieren. Ich sage es noch einmal in die Kamera: Der 4. Artikel der Verfassung soll nicht existieren. Dass es in der Verfassung unabänderliche Artikel gibt, bedeutet nicht, dass wir alle Artikel, die als unabänderlich bezeichnet werden, ändern sollen. Wir sind gegen den 4. Artikel der Verfassung. Alles klar, habt ihr das verstanden? Der 4. Artikel ist eine Hypothek auf den Willen künftiger Generationen. Lassen Sie uns zusammensetzen und die anderen Artikel gemeinsam schreiben. Nicht die ersten 4 Artikel, sondern der 4. Artikel."
Nachrichtenquelle: 12punto
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