Reaktion der AKP auf Özgür Özel: „Politische Ignoranz, hässliche Politik“
Die Aussage des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel auf dem Parteitag, in der er die Regierung als „Junta“ bezeichnete, hat scharfe Reaktionen der AKP ausgelöst. Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Hayati Yazıcı und Parteisprecher Ömer Çelik warfen Özel politische Ignoranz und mangelndes historisches Wissen vor.
Die Äußerung des Vorsitzenden der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, in seiner Rede auf dem 21. Außerordentlichen Parteitag seiner Partei, in der er die Regierung als „Junta“ bezeichnete, hat politische Debatten entfacht. Diese Worte von Özel stießen auf der Seite der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) auf eine Welle der Empörung.
ERSTE REAKTION VON Hayati Yazıcı
Die erste Reaktion aus dem AKP-Lager kam vom stellvertretenden AKP-Vorsitzenden Hayati Yazıcı. In einem Beitrag über sein Social-Media-Konto bezeichnete Yazıcı die Erklärungen von Özel als einen „gefährlichen und hässlichen politischen Weg“ und fuhr wie folgt fort:
„Der Vorsitzende der CHP setzt seinen gefährlichen und hässlichen politischen Kurs fort, indem er unseren Präsidenten und Parteivorsitzenden, Herrn Recep Tayyip Erdoğan, der aus allen Wahlen, an denen er bisher teilgenommen hat, mit großer Unterstützung unseres Volkes siegreich hervorgegangen ist, als ‚Junta-Chef‘ diffamiert.“
Auch AKP-Sprecher Ömer Çelik äußerte seine Reaktion auf das Thema mit einem scharfen Beitrag in den sozialen Medien.
Çelik äußerte sich wie folgt:
„Im demokratischen politischen Wörterbuch steht: ‚JUNTA IST GLEICH CHP‘. In der politischen Geschichte der Türkei war die CHP über Jahrzehnte hinweg stets der politische Unterstützer von Junta-Regimen.“
„ER KENNT WEDER DIE POLITISCHE GESCHICHTE, NOCH KANN ER SÄTZE BILDEN“
Çelik behauptete, der CHP-Vorsitzende Özel kenne weder die politische Geschichte, noch sei er in der Lage, vernünftige politische Sätze zu bilden. Er bewertete den „Junta“-Vorwurf von Özgür Özel gegen den durch Wahlen ins Amt gekommenen Präsidenten Erdoğan als eine Ungerechtigkeit gegenüber der Demokratie:
„Solche Ausdrücke gegen unseren Präsidenten zu verwenden, der jede Wahl, an der er teilgenommen hat, durch den Willen des Volkes gewonnen hat, ist nichts anderes als eine böswillige politische Ignoranz. Es ist eine typische CHP-Tradition; sie bezeichnen den demokratisch gewählten Willen als Junta, während sie dunkle Junta-Regime als Demokratie betrachten.“
Der AKP-Sprecher erklärte, dass dank des politischen Kampfes von Präsident Erdoğan alle Bedrohungen für die Demokratie in der Türkei beseitigt worden seien. In diesem Zusammenhang warf er der CHP vor, den putschistischen Mentalitäten nahezustehen, und hielt fest:
„Durch den politischen Kampf unseres Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan wurden alle verdeckten und offenen Juntas gegen die türkische Demokratie neutralisiert. Die Junta-unterstützende CHP-Tradition hingegen hat sich auch auf diesem Parteitag der ‚Mentalität von Yassıada unterworfen‘.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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