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Reaktion von CHP-Politiker Yazıcı auf das Urteil gegen Ahmet Özer: Er erinnert an Bahçelis Worte

Serkan Yazıcı, Mitglied des Gemeinderats von Esenyurt für die CHP, reagierte auf die gegen Ahmet Özer verhängte Haftstrafe von 6 Jahren und 3 Monaten und argumentierte, dass das Urteil nicht rechtlicher, sondern politischer Natur sei. Yazıcı erklärte: „Auf der Anklagebank sitzt in diesem Prozess das Wahlrecht des Volkes und die lokale Demokratie.“

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Reaktion von CHP-Politiker Yazıcı auf das Urteil gegen Ahmet Özer: Er erinnert an Bahçelis Worte

Serkan Yazıcı, Mitglied des Gemeinderats von Esenyurt für die Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), reagierte scharf auf die gegen Ahmet Özer verhängte Haftstrafe von 6 Jahren und 3 Monaten. Yazıcı argumentierte, dass es sich bei dem Urteil nicht um eine juristische, sondern um eine politische Entscheidung handele, und sagte: „Dies ist kein Gerichtsurteil; es ist das offene Eingeständnis eines Systems, das gegen die Wahlurne gerichtet ist.“

Yazıcı behauptete, dass das Gerichtsurteil bereits lange zuvor in politischen Zentren gefällt worden sei, und argumentierte, dass es in der Akte keine konkreten Beweise, keine Anzeichen von Gewalt oder eine strafbare Handlung gebe. Dennoch bezeichnete er die Verhängung der Strafe als eine „Frage der Kontrolle, nicht des Rechts“.

''DER TREUHÄNDER WIRD NICHT DER GEMEINDE, SONDERN DEM WÄHLER BESTELLT''

Yazıcı bewertete die Absetzung von Ahmet Özer als „ein neues Beispiel für das Treuhänder-Regime“ und argumentierte, dass die Praxis der Treuhänder-Einsetzung kein Ausnahmefall mehr sei, sondern zu einem systematischen Führungsinstrument geworden sei. Yazıcı erklärte, dass die Absetzung von demokratisch gewählten Amtsträgern eine Bestrafung des Wählerwillens bedeute, und fügte hinzu: „Ein Treuhänder wird nicht einer Gemeinde, sondern direkt dem Wähler bestellt.“

''DIESES URTEIL IST EINE EINSCHÜCHTERUNG DER OPPOSITION''

In seiner Erklärung behauptete Yazıcı, dass das Urteil nicht nur auf CHP-geführte Gemeinden, sondern auf die gesamte Opposition abziele, und argumentierte, dass damit die Botschaft vermittelt werde: „Auch wenn ihr gewählt werdet, lassen wir euch nicht regieren.“ Yazıcı behauptete, dass die Justiz aufgehört habe, eine Institution zu sein, die Gerechtigkeit verteilt, und sich in ein Instrument zur Gestaltung des politischen Raums verwandelt habe; dies sei ein Zeichen für die Politisierung des Rechts.

Yazıcı argumentierte, dass in solchen Fällen ähnliche Methoden angewandt würden, und behauptete, dass durch vage Anschuldigungen, weit ausgelegte Definitionen von Organisationen und lange Gerichtsverfahren eine „Vorverurteilung“ praktiziert werde. Laut Yazıcı sei das eigentliche Ziel nicht die Verurteilung, sondern die Verdrängung gewählter Namen aus der Politik.

ER ERINNERT AN BAHÇELIS WORTE 

Serkan Yazıcı ging in seiner Erklärung auch auf die Äußerungen des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli zu dem Urteil ein. Yazıcı argumentierte, dass Bahçelis Kritik keinen Widerspruch innerhalb des Regierungsblocks darstelle, sondern eine „doppelte Sprache“ erzeuge.

In seiner Erklärung betonte Yazıcı, dass der eigentliche Adressat des Prozesses nicht Ahmet Özer sei, und bewertete: „Auf der Anklagebank sitzt in diesem Prozess das Wahlrecht des Volkes, die lokale Demokratie und die verbleibende Legitimität des Rechts.“

Zum Abschluss seiner Erklärung betonte Serkan Yazıcı die Demokratie und argumentierte, dass die Rückgewinnung von Gemeinden, die bei Wahlen verloren wurden, auf dem Rechtsweg die Demokratie zu einem bloßen Ritual degradiere. Yazıcı beendete seine Erklärung mit den Worten: „Diejenigen, die die Wahlurne ignorieren, werden am Ende selbst unter der Wahlurne begraben werden.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Ahmet Özer