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Saadet-Kandidat Aydın zur 'FETÖ'-Debatte: 'Haben sie die Operationen nicht gemeinsam mit der AKP durchgeführt?'

Der Kandidat der Saadet Partisi für das Bürgermeisteramt von Istanbul, Birol Aydın, sprach bei einer Veranstaltung zur Vorstellung der Kandidaten in Küçükçekmece. Aydın fragte: 'Haben die AK Parti und die FETÖ nicht alle Operationen gemeinsam gegen dieses Volk durchgeführt?'

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Saadet-Kandidat Aydın zur 'FETÖ'-Debatte: 'Haben sie die Operationen nicht gemeinsam mit der AKP durchgeführt?'

Birol Aydın, der Kandidat der Saadet Partisi für das Bürgermeisteramt von Istanbul, äußerte sich bei einer Veranstaltung zur Vorstellung der Kandidaten in Küçükçekmece. 

Aydın sagte Folgendes:

"WAREN DIE FETÖ UND DIE AKP NICHT UNZERTRENNLICH?"

“Wir befinden uns im 13. Jahr nach dem Ableben unseres verehrten Erbakan Hocas. Vor 13 Jahren haben wir uns von ihm verabschiedet. Möge sein Platz im Paradies sein. Möge Gott uns beistehen, den von ihm geebneten Weg beständig weiterzugehen. Möge Gott unsere Schritte festigen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich einen Punkt unterstreichen. Neulich hat unser Parteivorsitzender in einem Fernsehsender ein Ereignis aus dem Jahr 2006 bezüglich Erbakan Hocas geschildert. Daraufhin haben einige Zeitungen, Autoren und Politiker Erklärungen abgegeben. Ich bin ein Bruder, der direkt über diese Situation informiert war. Was geschah zu Beginn? Was geschah am Ende? Welches Gericht hat welche Entscheidung getroffen? Was haben die Regierungen und Verantwortlichen der AK Parti in jenen Zeiten getan? Was hat Herr Ahmet Necdet Sezer getan? Was hat die Cumhuriyet Halk Partisi getan? Was hat das Verfassungsgericht dazu gesagt? Unabhängig von all dem müssen wir eine Wahrheit über jene Tage noch einmal unterstreichen. Was unser Vorsitzender in einem Sender gesagt hat, ist Folgendes.

Vom Innenministerium und über einen Kanal kommt eine Nachricht an den Wohnsitz von Erbakan Hoca. Die Nachricht besagt: ‚Erbakan Hoca soll das Haus räumen. Er soll das Haus verlassen. Die Polizei wird Erbakan Hoca abholen.‘ Als diese Nachricht Erbakan Hoca übermittelt wurde, sagte er: ‚Was soll das bedeuten? Sind wir etwa Kriminelle, dass wir unser Haus verlassen sollten? Wenn sie kommen, sollen sie kommen.‘ Daraufhin bereiteten wir ein Team von 150 bis 200 Personen vor, um Erbakan Hoca nicht an die eintreffende Polizei auszuliefern. Zivilpolizisten kamen und umstellten das Haus von Erbakan Hoca. Nach einigen Kontakten sprach der verstorbene Hasan Kalyoncu Bey – in einem scharfen Ton, wie es seine Art war – zu Tayyip Bey: ‚Was ist das für ein Zustand?‘ Nach einigen Worten zog Tayyip Bey die Polizei von Erbakan Hoca ab. Das ist der Vorfall. Aber der Punkt, der unterstrichen und verstanden werden muss, ist folgender. Jetzt geben sie eine Menge politischer Erklärungen ab. Einige Autoren schreiben darüber, über das Davor und Danach und so weiter. Das reicht nicht. Auch der Sohn unseres Hocas hat eine Erklärung abgegeben. Deshalb sage ich das. Erbakan Hoca hatte ein berühmtes Wort: ‚Macunlama‘ (etwas beschönigen/verkleistern). Auch der Sohn unseres Hocas hat hier etwas beschönigt. Der Vorfall ist folgender: Die Entscheidung, die Polizei vom Haus von Erbakan Hoca abzuziehen, hätte auch verhindern können, dass diese Polizisten überhaupt erst kommen. Angeblich war das eine Zeit, in der die Regierung ihre Macht noch nicht gefestigt hatte. FETÖ-Elemente hätten dies getan. Das ist die eigentliche Beschönigung. Es ist ein Jammer.

Waren die FETÖ und die AK Parti, waren die FETÖ und die Regierung damals nicht unzertrennlich? Haben sie nicht in jenen Tagen alle Operationen gemeinsam gegen dieses Volk durchgeführt? Haben sie nicht alles, allen voran die Ergenekon- und Balyoz-Operationen, gemeinsam eingefädelt? Den großen Fehler von damals nun durch die Wahrnehmung, die nach dem 17./25. Dezember entstand, zu beschönigen, spiegelt keinen gesunden Geisteszustand wider. Das möchte ich zu Beginn meiner Worte zum Ausdruck bringen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Birol Aydın Saadet Partisi FETÖ