Spannungen zwischen Semih Yalçın und Bülent Arınç nehmen zu: 'Er hat sich für eine Partnerschaft mit dem Teufel entschieden!'
Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Semih Yalçın hat seine Kritik am ehemaligen Parlamentspräsidenten Bülent Arınç verschärft und behauptet, Arınç habe die Grenzen politischer Kritik überschritten und sich einer Zusammenarbeit mit dem Teufel zugewandt. Der Schlagabtausch der beiden über soziale Medien gehört derzeit zu den prominentesten Debatten auf der politischen Agenda.
Die Polemik zwischen dem stellvertretenden Vorsitzenden der Milliyetçi Hareket Partisi (MHP), Semih Yalçın, und dem Mitbegründer der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) sowie ehemaligen Parlamentspräsidenten Bülent Arınç eskaliert. Nach den Äußerungen von Arınç in einer kürzlich ausgestrahlten Fernsehsendung zum Lösungsprozess, zu den von Dekreten (KHK) betroffenen Personen und zu Abdullah Öcalan hat der verbale Streit zwischen den beiden eine neue Stufe erreicht.
Yalçın behauptete in einer schriftlichen Erklärung sowie über soziale Medien, dass die Ausdrücke, die Arınç in seine Richtung verwendet habe, „die Grenzen politischer Kritik überschritten“ hätten. Der MHP-Politiker Yalçın warf Arınç vor, persönliche Angriffe zu führen sowie Zwietracht und Unfrieden zu säen. Yalçın formulierte es so: „Arınç hat die politische Kritik aufgegeben und sich stattdessen für Angriffe auf Ehre und Würde entschieden.“
HINTERGRUND DER DEBATTE
Die Auseinandersetzung entzündete sich an Arınçs Aussage „Diejenigen, die einen Status für Apo suchen, sollen erst einmal das lösen“ sowie an seinen Äußerungen zur Betroffenheit der KHK-Empfänger. Yalçın hatte Arınç daraufhin als „politische Fossilie“ bezeichnet und erklärt: „Er schießt sich nicht nur ins eigene Bein, sondern beißt sich auch noch auf Granit.“
Bülent Arınç reagierte auf diesen Vorstoß von Yalçın über soziale Medien mit den Worten: „Weißt du, was sie sagen, wenn ich frage: 'Wer ist das?'? 'Scharibül leyli ven nehar' (einer, der Tag und Nacht trinkt)“, und kündigte an, sich bei Bedarf beim MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli über Yalçın zu beschweren.
„DIE GRENZEN POLITISCHER KRITIK WURDEN ÜBERSCHRITTEN“
Zu den bemerkenswerten Aussagen in Yalçıns neuer Erklärung gehören:
"Er hat die Grenzen politischer Kritik überschritten und sich für eine Partnerschaft mit dem Teufel entschieden.
Arınç hat die politische Kritik aufgegeben und sich stattdessen für Angriffe auf Ehre und Würde entschieden."
Der MHP-Politiker argumentierte zudem, dass Arınç ihn mit einem scharfen und persönlichen Stil angegriffen habe, was weit über politische Kritik hinausgehe. Yalçın betonte, dass die politische Arena kein Ort für „Beschwerden und Jammern“ sei, und wertete Arınçs Vorstöße als Versuch, Zwietracht unter Gläubigen zu verbreiten.
WAS IST DER GRUND FÜR DIE GEGENSEITIGEN VORWÜRFE?
Der Verlauf der Polemik zwischen den beiden Politikern führte dazu, dass die gegenseitigen Anschuldigungen nach den Äußerungen zu den KHK-Betroffenen und dem Lösungsprozess zunehmend persönlich wurden. Yalçın kritisierte auch Arınçs Ankündigung, sich bei Devlet Bahçeli zu beschweren, und bezeichnete dies als Zeichen einer unvermeidlichen persönlichen Verkleinerung.
In politischen Kreisen wird erwartet, dass der Schlagabtausch zwischen den beiden Namen auch in den kommenden Tagen in der türkischen Politik für Gesprächsstoff sorgen wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Überraschende Ergebnisse zur 'neuen Partei' von Özgür Özel
Özgür Özel antwortet mit konkretem Datum zur Anzahl der Rücktritte
Waldbrand in Antalya unter Kontrolle gebracht
Die PKK-Öffnung und der Weg von Özgür Özel!..
Wie haben die Zeitungen den Abschied von Özgür Özel von der CHP bewertet?
Er tötete seine Ehefrau durch einen Schnitt in den Hals: Die Kinder wurden Zeugen der Tat
Was hat die CHP getan?
Özels Vorstoß für eine neue Partei in der Weltpresse
Die neue CHP gegen die CEHAPE
Brand im TUSAŞ-Motorenwerk in Eskişehir unter Kontrolle