Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
53,9952
Dollar
Arrow
44,7637
Pfund Sterling
Arrow
63,0605
Gold
Arrow
6274,4726
BIST 100
Arrow
10.729

Spannungen zwischen Semih Yalçın und Bülent Arınç nehmen zu: 'Er hat sich für eine Partnerschaft mit dem Teufel entschieden!'

Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Semih Yalçın hat seine Kritik am ehemaligen Parlamentspräsidenten Bülent Arınç verschärft und behauptet, Arınç habe die Grenzen politischer Kritik überschritten und sich einer Zusammenarbeit mit dem Teufel zugewandt. Der Schlagabtausch der beiden über soziale Medien gehört derzeit zu den prominentesten Debatten auf der politischen Agenda.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Spannungen zwischen Semih Yalçın und Bülent Arınç nehmen zu: 'Er hat sich für eine Partnerschaft mit dem Teufel entschieden!'

Die Polemik zwischen dem stellvertretenden Vorsitzenden der Milliyetçi Hareket Partisi (MHP), Semih Yalçın, und dem Mitbegründer der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) sowie ehemaligen Parlamentspräsidenten Bülent Arınç eskaliert. Nach den Äußerungen von Arınç in einer kürzlich ausgestrahlten Fernsehsendung zum Lösungsprozess, zu den von Dekreten (KHK) betroffenen Personen und zu Abdullah Öcalan hat der verbale Streit zwischen den beiden eine neue Stufe erreicht.

Yalçın behauptete in einer schriftlichen Erklärung sowie über soziale Medien, dass die Ausdrücke, die Arınç in seine Richtung verwendet habe, „die Grenzen politischer Kritik überschritten“ hätten. Der MHP-Politiker Yalçın warf Arınç vor, persönliche Angriffe zu führen sowie Zwietracht und Unfrieden zu säen. Yalçın formulierte es so: „Arınç hat die politische Kritik aufgegeben und sich stattdessen für Angriffe auf Ehre und Würde entschieden.“

HINTERGRUND DER DEBATTE

Die Auseinandersetzung entzündete sich an Arınçs Aussage „Diejenigen, die einen Status für Apo suchen, sollen erst einmal das lösen“ sowie an seinen Äußerungen zur Betroffenheit der KHK-Empfänger. Yalçın hatte Arınç daraufhin als „politische Fossilie“ bezeichnet und erklärt: „Er schießt sich nicht nur ins eigene Bein, sondern beißt sich auch noch auf Granit.“

Bülent Arınç reagierte auf diesen Vorstoß von Yalçın über soziale Medien mit den Worten: „Weißt du, was sie sagen, wenn ich frage: 'Wer ist das?'? 'Scharibül leyli ven nehar' (einer, der Tag und Nacht trinkt)“, und kündigte an, sich bei Bedarf beim MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli über Yalçın zu beschweren.

„DIE GRENZEN POLITISCHER KRITIK WURDEN ÜBERSCHRITTEN“

Zu den bemerkenswerten Aussagen in Yalçıns neuer Erklärung gehören:

"Er hat die Grenzen politischer Kritik überschritten und sich für eine Partnerschaft mit dem Teufel entschieden.

Arınç hat die politische Kritik aufgegeben und sich stattdessen für Angriffe auf Ehre und Würde entschieden."

Der MHP-Politiker argumentierte zudem, dass Arınç ihn mit einem scharfen und persönlichen Stil angegriffen habe, was weit über politische Kritik hinausgehe. Yalçın betonte, dass die politische Arena kein Ort für „Beschwerden und Jammern“ sei, und wertete Arınçs Vorstöße als Versuch, Zwietracht unter Gläubigen zu verbreiten.

WAS IST DER GRUND FÜR DIE GEGENSEITIGEN VORWÜRFE?

Der Verlauf der Polemik zwischen den beiden Politikern führte dazu, dass die gegenseitigen Anschuldigungen nach den Äußerungen zu den KHK-Betroffenen und dem Lösungsprozess zunehmend persönlich wurden. Yalçın kritisierte auch Arınçs Ankündigung, sich bei Devlet Bahçeli zu beschweren, und bezeichnete dies als Zeichen einer unvermeidlichen persönlichen Verkleinerung.

In politischen Kreisen wird erwartet, dass der Schlagabtausch zwischen den beiden Namen auch in den kommenden Tagen in der türkischen Politik für Gesprächsstoff sorgen wird.


Nachrichtenquelle: 12punto

Semih Yalçın Bülent Arınç