Transfer-Kulissen und Unmut über den MYK in der AKP: Parteibasis reagiert verärgert
Es wird erwartet, dass die AKP bei ihrem Gründungsjubiläum am 14. August neue politische Beitritte bekannt gibt. Während in den Kulissen darüber gesprochen wird, dass neben zwei Abgeordneten auch einige Bürgermeister anderer Parteien der AKP beitreten könnten, wird berichtet, dass diese Transfers in den Parteiorganisationen für Unmut sorgen.
Vor dem 24. Gründungsjubiläum der AKP, das am 14. August gefeiert wird, sind neue Parteibeitritte das Gesprächsthema in den Kulissen. Es heißt, dass der Abgeordnete aus Sakarya, Ümit Dikbayır, der nach seinem Austritt aus der İYİ-Partei zur CHP wechselte und anschließend auch von der CHP zurücktrat und seither parteilos ist, sowie der Abgeordnete der İYİ-Partei für Gaziantep, Mehmet Mustafa Gürban, bei der Veranstaltung der AKP beitreten könnten.
Dem Bericht von Cumhuriyet zufolge wird in den Kulissen nicht nur über Abgeordnetentransfers gesprochen, sondern auch darüber, dass einige gewählte Bürgermeister anderer Parteien bei derselben Zeremonie das AKP-Abzeichen anstecken könnten. Während die Parteiführung das Gründungsjubiläum mit neuen Eintritten in eine politische Demonstration verwandeln möchte, hat dieser Prozess innerhalb der Partei zu unterschiedlichen Diskussionen geführt.
Während der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan in letzter Zeit den Transferverkehr von Abgeordneten und Bürgermeistern beschleunigt hat, wurde angemerkt, dass mit dieser Strategie das Ziel verfolgt wird, die Anzahl der Sitze im Parlament zu erhöhen und den Einfluss der AKP in der Kommunalverwaltung auszuweiten.
UNMUT ÜBER DEN MYK INNERHALB DER PARTEI
Dass jedoch einige Namen, die von anderen Parteien kommen, in kurzer Zeit mit wichtigen Aufgaben betraut werden, hat in den Parteiorganisationen für Unmut gesorgt. Insbesondere die Vergabe von Aufgaben im Zentralen Exekutivkomitee (MYK) an einige Abgeordnete, die erst kürzlich der AKP beigetreten sind, wurde unter den Kadern, die seit vielen Jahren innerhalb der Partei tätig sind, zum Gegenstand von Kritik.
Parteiquellen zufolge resultiert der Unmut weniger aus einer prinzipiellen Ablehnung der Transfers als vielmehr aus der Auffassung, dass Personen, die seit Jahren in den Organisationen tätig sind, in den Hintergrund gedrängt werden. In den Kulissen heißt es, dass Einschätzungen wie „Während Menschen, die der Partei jahrelang gedient haben, warten, verärgert es die Basis, wenn gestern erst gekommene Namen einen Platz in der Führung finden“ geäußert werden.
Ähnliche Kritik wird auch für die Transfers von Bürgermeistern geäußert. Während erwartet wird, dass die AKP-Führung, die ihre Macht in der Kommunalverwaltung ausbauen will, diese Schritte fortsetzt, wird kommentiert, dass die Organisationen Schwierigkeiten haben, diesen Prozess der Basis zu vermitteln.
Aus diesem Grund wird das Programm vom 14. August nicht nur als Feier zum Gründungsjubiläum beobachtet, sondern auch als eine Organisation, bei der neue politische Beitritte bekannt gegeben werden könnten. Innerhalb der Partei wird jedoch eingeschätzt, dass die Transferpolitik zwar kurzfristig für numerische Stärke sorgen mag, aber im Hinblick auf die Motivation der Organisation neue Spannungen erzeugen könnte.
Nachrichtenquelle: 12punto
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