Hulusi Akar zum Auflösungsprozess der PKK: „Der Staat sagte: Legt die Waffen nieder, und sie taten es“ – Wir haben sie gerettet, wir werden sie retten
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Großen Nationalversammlung der Türkei und AKP-Abgeordnete für Kayseri, Hulusi Akar, bezeichnete den aktuellen Prozess als den wichtigsten Wendepunkt im über 40-jährigen Kampf der Türkei gegen den Terrorismus.
Der ehemalige türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar äußerte sich bemerkenswert zur Ankündigung der Terrororganisation PKK, die Waffen niederzulegen. Akar sagte: „Der Staat hat seinen Willen bekundet. Er sagte: ‚Kommt heraus, sprecht. Legt die Waffen nieder‘, und sie taten es.“
Hulusi Akar setzte seine Worte wie folgt fort:
„Mit Gottes Erlaubnis werden wir unser edles Volk hoffentlich von diesem Unheil befreien, das uns seit über 40 Jahren plagt; wir haben es bereits getan und werden es weiter tun. Unser Präsident und Herr Devlet Bahçeli sind dabei äußerst entschlossen. Daher werden wir uns gemeinsam mit der Volksallianz (Cumhur İttifakı) und allen anderen, die ihr Vaterland und ihre Nation lieben, Schulter an Schulter und Hand in Hand von diesem Übel befreien.
Hier stellt sich den Menschen die Frage: ‚Wie ist das passiert?‘ Der Staat hat seinen Willen durchgesetzt. Die Organisation hat sich aufgelöst, die Waffen werden niedergelegt. Es gibt eine entsprechende Arbeit dazu. Gemäß dieser Arbeit und im Rahmen eines Plans und Programms, bei dem auch die Waffen entsorgt werden, weiß jeder – einschließlich der Justiz, der Verwaltung und der zivilen Behörden – um seine Aufgabe. Die Arbeiten werden entsprechend durchgeführt. Auf diese Weise werden wir sehr ernsthaft Zeit und Ressourcen gewinnen. Am wichtigsten ist jedoch, dass wir das Leben unserer Jugendlichen und unserer Kinder retten werden.“
Akar betonte zudem, dass es im Osten und Südosten in Bereichen wie Tourismus, Industrie, Handel, Landwirtschaft und Viehzucht zu einem Aufschwung kommen werde. „Wir sind 86 Millionen Menschen, die eins sind und zusammenstehen, ohne jegliche Unterscheidung nach religiöser, ethnischer oder konfessioneller Herkunft. Wir werden hoffentlich alle gemeinsam die Möglichkeit haben, viel komfortabler und wohlhabender zu leben. Das ist unser Ziel und unser Bestreben“, sagte er.
Nachrichtenquelle : AA
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