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Wahlanalyse von The Guardian: 'Erdoğan hat ihn als politischen Feind markiert'

Die britische Tageszeitung The Guardian hat eine Analyse zu den Bürgermeisterwahlen der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) veröffentlicht. In der Analyse wird dargelegt, dass İmamoğlu zum Gesicht der Opposition geworden ist und während seiner ersten Amtszeit gezwungen war, gegen die Regierung zu kämpfen, unter anderem aufgrund rechtlicher Hürden.

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Wahlanalyse von The Guardian: 'Erdoğan hat ihn als politischen Feind markiert'

The Guardian hat vier Tage vor der Wahl die am Sonntag stattfindenden Wahlen der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) analysiert.

In der Analyse heißt es über den amtierenden İBB-Bürgermeister und CHP-Kandidaten Ekrem İmamoğlu: "Auch wenn er zum Gesicht der bedrängten Opposition der Türkei geworden ist, sind die Begeisterung und die Hoffnung auf Veränderung, die ihn ins Amt brachten..."

"DIE STIMMUNG IN DER WÄHLERSCHAFT IST PESSIMISTISCH"

In der Analyse wurden folgende Feststellungen zu İmamoğlu getroffen:

"Auch wenn İmamoğlu zum Gesicht der bedrängten Opposition der Türkei geworden ist, haben sich die Begeisterung und die Hoffnung auf Veränderung, die ihn ins Amt brachten, verflüchtigt – insbesondere nachdem die aus sechs Parteien bestehende Anti-Erdoğan-Koalition, die sich zusammengeschlossen hatte, um dem Präsidenten entgegenzutreten, bei den Wahlen im letzten Jahr eine Niederlage erlitt. Die Stimmung in der Wählerschaft ist pessimistisch. Im Gegensatz zu 2019 tritt der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul ohne die Unterstützung der nationalistischen İYİ-Partei an und muss seinen Wahlkampf alleine führen."

"ERDOĞAN HAT IHN ALS POLITISCHEN FEIND MARKIERT"

Über İmamoğlu wird gesagt, dass er "den Großteil seiner ersten Amtszeit damit verbracht hat, gegen seine Gegner in der Kommunalverwaltung und in Ankara zu kämpfen", wobei auch auf das Urteil im Verfahren wegen eines politischen Betätigungsverbots hingewiesen wurde.

In der Analyse wird festgehalten, dass İmamoğlus Wahlerfolg im Jahr 2019 ein Wendepunkt für die türkische Opposition war, und es heißt: "Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat ihn als politischen Feind markiert und er gab denjenigen, die seine Herrschaft herausfordern wollten, neue Hoffnung."


Nachrichtenquelle: 12punto

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