Wichtige Warnung von CHP-Politiker Bağcıoğlu zu Entwicklungen im östlichen Mittelmeer: 'Aktivitäten müssen verstärkt werden'
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Yankı Bağcıoğlu betonte nach den jüngsten Entwicklungen im östlichen Mittelmeer, dass die Türkei ihre Präsenz und ihre Rechte in der Region effektiver zur Geltung bringen müsse.
Yankı Bağcıoğlu, der für nationale Verteidigungspolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), hat eine bemerkenswerte Einschätzung zur aktuellen Lage im östlichen Mittelmeer abgegeben. In einer schriftlichen Erklärung betonte Bağcıoğlu, dass der Schutz der türkischen Rechte in der Region wichtiger denn je sei.
Bağcıoğlu wies auf die Versuche der griechisch-zyprischen Verwaltung (GKRY) hin, ihre Militärstützpunkte und Häfen für andere Länder zu öffnen, sowie auf das Abkommen zur ausschließlichen Wirtschaftszone zwischen der GKRY und dem Libanon. Zudem merkte er an, dass die Ausweitung der Such- und Betriebszonen Griechenlands südlich von Kreta und vor der Peloponnes von 48.000 auf 94.000 Quadratkilometer von der Türkei aufmerksam verfolgt werden müsse. Der CHP-Politiker kritisierte, dass die Forschungs- und Bohraktivitäten der Türkei im Mittelmeer trotz dieser Entwicklungen zum Stillstand gekommen seien.
Bağcıoğlu erklärte: „Dass unser Land, das über die größte Forschungs- und Bohrflotte im Mittelmeer verfügt, angesichts all dieser Entwicklungen neben Syrien und dem Libanon eines von nur drei Ländern ist, die im östlichen Mittelmeer 'derzeit' keine Forschungs- oder Bohraktivitäten durchführen, ist erklärungsbedürftig. Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, dass jede seismische Forschungsaktivität in unseren maritimen Zuständigkeitsbereichen und jedes gebohrte Bohrloch von entscheidender Bedeutung für die Registrierung unserer aus dem Völkerrecht abgeleiteten Rechte und die Erzielung langfristiger Gewinne durch staatliche Praxis ist.“
Yankı Bağcıoğlu erinnerte daran, dass seit Dezember 2020 in einigen Gebieten des östlichen Mittelmeers keinerlei Aktivitäten stattgefunden hätten, und betonte, dass die Durchführung von Forschungsarbeiten und das Zeigen der Flagge in diesen Gebieten aus nationalem Interesse zwingend erforderlich seien. Der CHP-Funktionär unterstrich, dass der Prozess nicht nur für die nationale Sicherheit kritisch sei, sondern auch für die dauerhafte Anerkennung der türkischen Rechte im Rahmen des Völkerrechts.
Bağcıoğlu erklärte zudem, dass das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation in seiner Erklärung vom 1. Oktober 2025 zwar behaupte, die Türkei setze ihre Öl- und Erdgasexplorationsaktivitäten auf ihrem eigenen Festlandsockel sowie in den Gebieten, die die Türkische Republik Nordzypern der Turkish Petroleum Corporation (TPAO) zugewiesen habe, planmäßig fort, dies jedoch in der Praxis vor Ort nicht erkennbar sei.
Bağcıoğlu betonte, dass das Konzept des „Blauen Vaterlandes“ (Mavi Vatan) nicht nur ein Slogan sein dürfe, an den man sich nur während Wahlperioden erinnere, und forderte, dass im östlichen Mittelmeer die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden müssten. In seinen Ausführungen warnte er davor, dass die langfristigen Interessen der Türkei Schaden nehmen könnten, wenn kein klarer Fahrplan für die Entwicklungen in der Region erstellt werde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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