Aufsehenerregende Behauptung eines YPG/PYD-Terroristen über die DEM-Partei: 'Sie haben die Organisation finanziell unterstützt'
Es wurde bekannt, dass die YPG/SDF, ein syrischer Ableger der PKK, die USA jahrelang betrogen hat und dass hochrangige Mitglieder der Organisation in organisierte Kriminalität verwickelt sind. Die Aussagen des ehemaligen YPG/SDF-Funktionärs Ahmet Osman sorgten für Aufsehen.
Im syrischen Bürgerkrieg sind die terroristischen Aktivitäten der YPG/SDF, eines Ablegers der PKK, sowie deren Beziehungen zu den USA durch neue Geständnisse erneut in den Fokus gerückt.
Ahmet Osman, ein ehemaliger YPG/SDF-Verantwortlicher, der unter dem Decknamen „Ali“ bekannt ist, behauptete in seinen Erklärungen, dass die Organisation die USA jahrelang betrogen habe. Osman gab an, dass die Angaben zur Personalstärke und die Gehaltszahlungen, die den USA vorgelegt wurden, ein massiver Betrug seien.
„BETRUG“-GESTÄNDNIS
Osman erklärte, dass er 2015 mit 800 Personen der YPG/SDF beigetreten sei und wie die Organisation damals die USA täuschte, um hohe Zahlungen zu erhalten. Osman sagte, dass die Organisation, die selbst in ihrer stärksten Phase nicht mehr als 35.000 Mitglieder zählte, Gehaltszahlungen für einen Personalbestand von 80.000 bis 90.000 Personen erhielt. Darüber hinaus behauptete Osman, dass auch US-Beamte von diesem Betrug profitiert hätten. „Mit dem Einsatz von Brett McGurk vor Ort wurden illegale Transportkorridore in den Irak eingerichtet und Öl an Assad verkauft“, sagte er.
Ahmet Osman behauptete insbesondere, dass Brett McGurk enge Beziehungen zur YPG unterhielt und dass infolge dieser Beziehungen illegale Materialtransportkorridore in den Irak eingerichtet wurden. Während Osman angab, dass McGurk in diesem Prozess erhebliche Gewinne erzielt habe, erklärte er, dass die US-Regierung ab 2022 erkannt habe, dass ihre Beziehungen zur PKK und YPG beendet seien.
PKK VERKAUFTE WAFFEN DER USA UND KOOPERIERTE MIT RUSSLAND UND ASSAD
Der Verkauf von Waffen, die die YPG/SDF von den USA erhalten hatte, war ebenfalls Teil von Osmans Aussagen. Osman sagte, dass die YPG die von den USA gelieferten Waffen durch geheime Zusammenarbeit mit Russland und dem Assad-Regime verkauft habe, was zu großen Spannungen geführt habe. Zudem erklärte Osman, dass sie nach der Einstellung der Gehaltszahlungen durch die USA die Kontrolle über die Fabriken in der Region übernommen hätten. Während Stammesangehörige niedrige Gehälter erhielten, bekamen neu beigetretene Kurden hohe Gehälter.
FÜHRUNGSKADER AUF DER FLUCHT AUS RAQQA FLEHTEN DIE USA AN
Nach dem Fall von Raqqa flehten die hochrangigen Anführer, Organisationsleiter und Kader der YPG/SDF die USA um ein Eingreifen an. Osman gab an, dass diese Anführer durch Tunnel in das al-Aktan-Gefängnis geflohen seien und von dort aus die USA um Hilfe gebeten hätten. Nachdem Koalitionsflugzeuge 24 Stunden lang Patrouillenflüge durchgeführt hätten, habe die USA diese Situation akzeptiert.
Osman, der feststellte, dass die USA erkannt hätten, dass ihr Projekt eines „syrischen Kurdistans“ gescheitert sei, erklärte, er habe die Regierung in Washington mehrfach davor gewarnt, dass diese Strategie nicht aufgehen werde. Osman äußerte: „Die USA sagten eigentlich, ihr Hauptziel in der Region sei der Aufbau einer Frontlinie gegen den Iran. Doch diese Pläne hatten vor Ort keinerlei Grundlage.“
BEHAUPTUNG: DEM-FUNKTIONÄRE LEISTETEN FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG
Osman gab an, dass sich hochrangige Mitglieder der YPG/SDF zeitweise in Regionen wie Qamischli, Raqqa und Ain al-Arab aufgehalten hätten. Er berichtete, dass diese Personen von Qandil gesteuert wurden und enge Beziehungen zu den lokalen Verwaltungen in der Region unterhielten. Darüber hinaus behauptete Osman, dass auch Funktionäre der DEM-HDP an den Aktivitäten in diesen Regionen beteiligt gewesen seien und diese Kooperationen der Organisation erhebliche finanzielle Mittel verschafft hätten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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