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Reaktion des Vorstands des Türkischen Journalistenverbandes auf die Zeitung Akit: Wir verurteilen Ihre Falschmeldung

Akit hat diesmal den Türkischen Journalistenverband (TGC) ins Visier genommen. Akit behauptete, der TGC würde durch EU-Gelder Propaganda für Homosexualität betreiben, und scheute sich nicht davor, eine Schlagzeile zu verwenden, die den Begriff 'pervers' enthielt. Die Reaktion auf den Bericht von Akit, in dem Journalisten angegriffen wurden, fiel scharf aus. Der TGC-Vorstand stellte klar, dass der Verband, entgegen den Behauptungen der Zeitung, niemals EU-Gelder erhalten habe, und verurteilte Akit.

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Reaktion des Vorstands des Türkischen Journalistenverbandes auf die Zeitung Akit: Wir verurteilen Ihre Falschmeldung

Der Vorstand des Türkischen Journalistenverbandes (TGC) hat eine Erklärung veröffentlicht, in der er den Bericht der Zeitung Akit vom 4. Januar 2025 verurteilt, der mit einem Foto des TGC-Vorsitzenden Vahap Munyar unter der Schlagzeile „Journalistenverband sucht perversen Journalisten“ auf der Titelseite veröffentlicht wurde.

In der Erklärung wurden folgende Ansichten geäußert:

„Der Türkische Journalistenverband ist eine 1946 gegründete, unabhängige Berufsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Journalismus, die Traditionen und die ethischen Grundsätze des Berufs zu schützen. Er setzt sich für die Entwicklung, den Schutz und die Verbreitung der 'Erklärung der Rechte und Pflichten türkischer Journalisten' ein und verteidigt das Recht eines jeden auf Informationsbeschaffung sowie das Recht der Öffentlichkeit auf korrekte Nachrichten und den Zugang zur Wahrheit.

In der Ausgabe der Zeitung Akit vom 4. Januar 2025 wurde ein Bericht mit der Schlagzeile 'JOURNALISTENVERBAND SUCHT PERVERSEN JOURNALISTEN' veröffentlicht, in dem behauptet wurde, der Türkische Journalistenverband erhalte EU-Fördermittel und arbeite mit der Europäischen Union an Projekten zusammen. Unter Nennung des Namens des Vorsitzenden des Türkischen Journalistenverbandes, Vahap Munyar, wurde dieser gezielt ins Visier genommen.

Viele staatliche Institutionen und Organisationen nutzen EU-Fördermittel. Der Türkische Journalistenverband hat jedoch seit seiner Gründung niemals EU-Gelder erhalten und kein gemeinsames Projekt mit der Europäischen Union entwickelt. Seit 1946 finanziert er sich ausschließlich aus eigenen Mitteln und Spenden seiner Mitglieder. Der Bericht ist in vollem Umfang wahrheitswidrig; in dieser Hinsicht verstößt er gegen die ethischen Regeln des Journalismus, das Pressegesetz, das türkische Strafgesetzbuch und das Gesetz Nr. 5651.

Der von der Zeitung Akit verbreitete wahrheitswidrige Bericht, der mit einem Foto von Vahap Munyar veröffentlicht wurde, zielt darauf ab, sowohl den Ruf des Türkischen Journalistenverbandes als auch den von Vahap Munyar zu schädigen und deren Ansehen zu untergraben. Dies stellt den Tatbestand der Verletzung von Persönlichkeitsrechten und der öffentlichen Beleidigung gemäß Artikel 125 des türkischen Strafgesetzbuches dar und ist eine gezielte Diffamierung.

Die Zeitung Akit ist verpflichtet, die ethischen Regeln des Journalismus einzuhalten und zu überprüfen, ob Nachrichten wahrheitsgemäß sind. Dies ist eine Notwendigkeit für alle Personen und Institutionen, die Journalismus betreiben wollen.

Da dieser Bericht Beleidigungen und Unwahrheiten gegen den Türkischen Journalistenverband und Vahap Munyar enthält, ist es gemäß den ethischen Grundsätzen des Journalismus zwingend erforderlich, dass umgehend eine Entschuldigung veröffentlicht wird, der Bericht sofort von der Website entfernt wird und der Entschuldigungstext in derselben Schriftgröße und an derselben Stelle wie die ursprüngliche Schlagzeile erscheint.

Unter Wahrung unserer rechtlichen Schritte teilen wir der Öffentlichkeit mit, dass wir, wie schon in der Vergangenheit, auch heute gegen Personen und Institutionen vorgehen werden, die wahrheitswidrige Veröffentlichungen und Berichte verbreiten, Personen und Institutionen ins Visier nehmen und Persönlichkeitsrechte verletzen.“

Akit, bekannt für seine reaktionären und provokativen Veröffentlichungen, hatte in dem Bericht, in dem der TGC beschuldigt wurde, obwohl dieser keinerlei EU-Gelder erhält, Formulierungen verwendet, die nicht mit journalistischen Prinzipien vereinbar sind.



Nachrichtenquelle: 12punto

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