Weiteres Attentat auf einen Journalisten in Mexiko: Während des Frühstücks erschossen
Im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca ist ein Reporter bei einem bewaffneten Angriff in einem Restaurant am Morgen ums Leben gekommen. Bei dem Vorfall wurde zudem eine Frau verletzt.
Bei dem tragischen Vorfall in der Stadt San Pablo Etla nahe der Hauptstadt von Oaxaca wurde der Journalist Francisco Alejandro Leyva beim Frühstück in einem Restaurant von bewaffneten Tätern ins Visier genommen. Leyva verstarb noch am Tatort, während eine Frau, die sich ebenfalls im Restaurant aufhielt, bei dem Angriff verletzt wurde.
Der Gouverneur des Bundesstaates Oaxaca, Salomon Jara, verurteilte den Mord scharf über soziale Medien. Jara erklärte, er habe die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates angewiesen, die Ermittlungen in Abstimmung mit den für Verbrechen gegen die Meinungsfreiheit zuständigen Bundesbehörden zu führen.
Der Tod von Leyva, der Berichten zufolge der siebte im Jahr 2026 in Mexiko getötete Journalist ist, verdeutlicht erneut das erschreckende Ausmaß der Gewalt gegen Medienschaffende. Reporter ohne Grenzen (RSF) weist regelmäßig auf die hohen Risiken im Land hin.
Kurz vor seiner Ermordung hatte der Journalist Leyva auf Facebook Kritik an der Organisation des Guelaguetza-Festivals geübt, an dem auch lokale Behördenvertreter teilgenommen hatten. Während die gerichtlichen Ermittlungen zu dem Vorfall andauern, ist das Motiv des Angriffs noch unklar.
Nachrichtenquelle: 12punto
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