Aussagen der im Wettskandal verhafteten Personen bekannt geworden: 'Meine Karriere könnte vorbei sein, meine Familie ist am Boden zerstört'
Die Aussagen, die Mert Hakan Yandaş, Metehan Baltacı und andere Verdächtige vor dem Haftrichter im Rahmen der Ermittlungen zu Wettmanipulationen im Fußball gemacht haben, sind bekannt geworden.
Die Aussagen der Personen, die im Rahmen der Ermittlungen zu Wettvorwürfen im Fußball verhaftet wurden, wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Zuge der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wurden zahlreiche Personen, darunter Mert Hakan Yandaş von Fenerbahçe und Metehan Baltacı von Galatasaray, in Untersuchungshaft genommen.
VERDÄCHTIGE WIESEN VORWÜRFE ZURÜCK
Nach Informationen von TRT Haber wiesen alle im Rahmen der Ermittlungen verhafteten Verdächtigen die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurück. In den Aussagen fielen insbesondere die individuellen Verteidigungsstrategien auf.
Die Aussagen der Spieler lauten wie folgt:
Metehan Baltacı (Galatasaray):
„Ich habe keine Spielmanipulation betrieben. Ich habe mir alles hart erarbeitet. Es war ein Fehler der Jugend, ich bereue es. Meine Karriere könnte vorbei sein, meine Familie ist am Boden zerstört.“
Ahmet Okatan (Präsident von Ankaraspor):
„Wir haben jahrelang für sauberen und ehrlichen Fußball geworben. Wir nehmen kein Geld aus der Nachwuchsförderung. Ich schäme mich für diesen Vorwurf. Als ich von den Ermittlungen hörte, habe ich mich selbst gestellt.“
Mert Hakan Yandaş (Fenerbahçe):
„Fenerbahçe spielt jedes Spiel, um zu gewinnen. In meinen Gesprächen fiel der Name des Vereins nicht. Ich akzeptiere die Vorwürfe nicht.“
Ersen Dikmen (Kongressmitglied von Fenerbahçe):
„Wetten zu platzieren ist kein Verbrechen. Ich spiele, seit es legale Wetten gibt. Ich bin kein Sportfunktionär, ich bin ein ganz normaler Bürger.“
Murat Sancak (ehemaliger Präsident von Adanademirspor):
„Ich habe mit diesen Verbrechen nichts zu tun. MASAK soll die Unterlagen prüfen. Ich habe es nicht verdient, hier zu sein, aber was der Staat entscheidet, muss man akzeptieren.“
Emircan Çiçek (U19-Spieler von Pendikspor):
„Ich bin 18 Jahre alt. Ich habe nicht das Umfeld, um ein solches Verbrechen zu begehen. Ich spiele Fußball und gehe nach Hause. Ich habe nicht einmal ein eigenes Einkommen.“
Kaan Yurdakul (Manisaspor):
„Ich habe keine Spielmanipulation betrieben. Es war kindlich und aus Unwissenheit. Das Gefängnis ist eine sehr harte Strafe.“
Yücel Gürol (Adanademirspor):
„Ich habe nur bei der U19 trainiert. Ich habe keine Einnahmen außer durch legale Wetten. Ich versuche, meine herzkranke Mutter und meinen Bruder zu versorgen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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