Büyükekşi äußert sich zum Supercup, zu Schiedsrichtern und zur Fußball-Europameisterschaft
Der Präsident des türkischen Fußballverbandes, Mehmet Büyükekşi, äußerte sich zum aktuellen Thema des Supercup-Spiels zwischen Fenerbahçe und Galatasaray, zur Fußball-Europameisterschaft 2024 sowie zur Fußball-Europameisterschaft 2032, die die Türkei gemeinsam mit Italien ausrichten wird.
Der Präsident des türkischen Fußballverbandes, Mehmet Büyükekşi, hat Erklärungen zum Supercup, zur EURO 2024 und zur EURO 2032 abgegeben.
"UNSER ZIEL IST NICHT NUR DIE EURO 2024"
Büyükekşi sprach über das letzte Gruppenspiel der A-Nationalmannschaft gegen Wales und sagte: "Wir wollen im Spiel gegen Wales ein gutes Ergebnis erzielen und zum ersten Mal in unserer Geschichte als Gruppensieger in die nächste Runde einziehen. Seit dem Tag, an dem wir das Amt angetreten haben, haben wir den Spielern gesagt, dass unser Ziel nicht nur die Teilnahme an der Europameisterschaft 2024 ist. Unser Ziel ist es, bei diesem Turnier in Deutschland erfolgreich zu sein. Deutschland ist das Land mit der größten türkischen Bevölkerung außerhalb der Türkei. Bei diesem Turnier, bei dem wir uns wie zu Hause fühlen werden, ist unsere erste Priorität das Überstehen der Gruppenphase, danach wollen wir dem türkischen Volk Hoffnung geben, noch größere Ziele zu erreichen."
WIR HABEN IHRE ZUSTIMMUNG EINGEHOLT
Im Gespräch mit der Zeitung Sabah ging Büyükekşi auf das Supercup-Finale zwischen Fenerbahçe und Galatasaray ein, dessen Austragungsort Gegenstand der Diskussion war: "Wir haben im August beide Finalisten befragt und ihre Zustimmung eingeholt, dieses Spiel im Ausland auszutragen. Daraufhin haben wir begonnen, mit verschiedenen Ländern zu verhandeln. Saudi-Arabien hat durch die von ihnen verpflichteten Spieler, die Investitionen in den Fußball und ihre Strategie, Endspiele für viele Länder der Welt auszurichten – allen voran Italien und Spanien –, sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Gesamtzuschauerquote einen großen Sprung nach vorne gemacht", sagte er.
DAS BESTE ANGEBOT KOMMT AUS SAUDI-ARABIEN
Büyükekşi sagte zudem Folgendes zum Supercup-Finale:
"Um die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Republik Türkei auch auf der globalen Bühne gemeinsam mit uns enthusiastisch zu begehen, haben wir beschlossen, den Supercup in Saudi-Arabien auszutragen, da sie das attraktivste Angebot gemacht haben und im Dezember die Klub-Weltmeisterschaft sowie im Januar 2024 die italienischen und spanischen Supercups ausrichten. Dies haben wir in Absprache mit beiden Vereinen getan. Auch wenn unsere Aussagen in einigen sozialen Medienkanälen verzerrt wurden, um ein völlig falsches Bild zu vermitteln, ist dies der erste Schritt einer visionären Initiative. Wir gehen dorthin nicht nur wegen der Einnahmequellen, sondern im Interesse des türkischen Fußballs. Unser Ziel ist es, türkische Fußballmannschaften auf die Weltbühne zu bringen und einen Beitrag zu ihren Marken und Spielern auf internationaler Ebene zu leisten."
VORBEREITUNG MIT REFORMCHARAKTER
Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen ging Büyükekşi auch auf das Thema Schiedsrichter ein: "Unsere Schiedsrichter zu kritisieren und sie zu beschuldigen oder zu beleidigen, sind zwei verschiedene Dinge. Insbesondere bei unseren Vereinen mit großer Fanbasis sollte jeder Satz, der nach jedem Spiel von offizieller Seite geäußert wird, eine gewisse Grenze haben. Schiedsrichter sind ein wichtiger und wertvoller Teil dieses Spiels. Wenn man Beweise hat, ist das eine andere Sache. Sie verdienen es nicht, aufgrund von bloßen Vermutungen so zerrissen zu werden. Es ist nicht fair und richtig, die Fehler einiger weniger Schiedsrichter auf die gesamte Schiedsrichtergilde zu übertragen. Gibt es Unzulänglichkeiten? Ja, die gibt es. Wir sehen auch die Müdigkeit einiger unserer Schiedsrichter. Wir akzeptieren, dass wir neue und kreative Wege ausprobieren müssen. Genau deshalb bereiten wir uns auf Reformen vor", erklärte er.
GEMEINSAMES KOORDINATIONSKOMITEE
Abschließend äußerte sich Mehmet Büyükekşi zur Fußball-Europameisterschaft 2032, die gemeinsam mit Italien ausgerichtet wird: "Wir haben eine Kommission für 2032 gegründet, um Gespräche mit den Ministerien zu führen. Es gibt wichtige Entscheidungen, die bis 2026 getroffen werden müssen. Um unserem Land den bestmöglichen Dienst zu erweisen, arbeiten wir in einigen Bereichen eng mit dem italienischen Fußballverband zusammen. Für die Europameisterschaft 2032 bilden wir ein gemeinsames Koordinationskomitee mit unseren fünf Ministerien, basierend auf den Entscheidungen, die wir in den letzten Wochen getroffen haben."
Nachrichtenquelle: 12punto
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