Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Weltfußballs: Franz Beckenbauer ist gestorben
Der Deutsche Fußball-Bund hat den Tod von Franz Beckenbauer, einer der wichtigsten Persönlichkeiten des Weltfußballs, bekannt gegeben. Beckenbauer wurde 78 Jahre alt.
Franz Beckenbauer, der einst Präsident des FC Bayern München war und später als Ehrenpräsident fungierte, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Beckenbauer hatte seit geraumer Zeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
In einem Interview mit der Zeitschrift "Bunte" im Jahr 2022 sagte er:
"Ich hatte auf einem Auge einen sogenannten Augeninfarkt. Ich kann auf rechts leider nichts mehr sehen. Damit kann ich umgehen. Und ich muss mit dem Herzen aufpassen."
WER WAR FRANZ BECKENBAUER?
Franz Beckenbauer, geboren am 11. September 1945, war ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, Trainer und Funktionär. Der ehemalige Präsident des FC Bayern München trug den Spitznamen "der Kaiser". Seine Führungsqualitäten, sein dominanter Spielstil und die Assoziation seines Vornamens Franz mit den österreichischen Kaisern führten zu diesem Beinamen.
Während des Großteils seiner Karriere trug er die Rückennummer 5, bei Cosmos New York die Nummer 6. Er galt als einer der berühmtesten Verteidiger der Welt und als Schöpfer des modernen Liberos. Von allen Fußballexperten wurde er aufgrund seiner Vorstöße mit dem Ball aus der Abwehr heraus und seiner Dribblings in die Liste der besten und angesehensten Spieler aufgenommen. Er war zudem für seine Schusstechnik mit Effet bekannt.
Schon bei seiner Berufung in die deutsche Nationalmannschaft zählte er zu den besten Fußballern Europas. Er brachte das Konzept des modernen Liberos in den Fußball ein. Er absolvierte 103 Länderspiele und führte die deutsche Nationalmannschaft 50-mal als Kapitän auf das Feld. 1966 und 1968 wurde er in Deutschland sowie 1976 in Europa zum Fußballer des Jahres gewählt. Mit dem FC Bayern München gewann er viermal die Bundesliga, viermal den DFB-Pokal, dreimal den Europapokal der Landesmeister (1974, 1975 und 1976) sowie einmal den Europapokal der Pokalsieger (1969).
Er erntete Anerkennung für seine erfolgreiche Spielweise in der deutschen Nationalmannschaft, die 1972 Europameister und 1974 Weltmeister wurde. Mit der deutschen Nationalmannschaft bestritt er zudem das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 1966 und der Europameisterschaft 1976.
Von 1977 bis 1980 setzte er seine Fußballkarriere in den USA beim Verein New York Cosmos fort. In seinem Abschiedsspiel erzielte er ein Eigentor.
Nachrichtenquelle: 12punto
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