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14.012

FIFAs WM-Plan verschärft Spannungen mit der UEFA: „Fußball ist keine Ware, die man verkaufen kann“

Die Behauptung, dass Gianni Infantino ein neues Unternehmen für die großen FIFA-Turniere plant, hat sich durch eine scharfe Stellungnahme der UEFA zu einer neuen Krise ausgeweitet.

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FIFAs WM-Plan verschärft Spannungen mit der UEFA: „Fußball ist keine Ware, die man verkaufen kann“

Der Plan, den FIFA-Präsident Gianni Infantino angeblich für die Zukunft von Veranstaltungen wie der Weltmeisterschaft und der Klub-Weltmeisterschaft ausgearbeitet hat, hat die Spannungen zwischen der UEFA und der FIFA verschärft.

Laut einem Bericht der britischen Zeitung The Times arbeitet Infantino an der Gründung eines neuen Unternehmens, das die wertvollsten Turniere der FIFA kontrollieren soll, wobei Anteile dieses Unternehmens privaten Investoren zugänglich gemacht werden könnten. In dem Bericht wird behauptet, dass Infantino im Rahmen seiner Investorensuche auch Gespräche mit Personen geführt habe, die der Regierung des US-Präsidenten Donald Trump nahestehen.

Sollte der Plan umgesetzt werden, könnten grundlegende Änderungen am Management- und Erlösmodell von Veranstaltungen wie der Weltmeisterschaft der Männer und Frauen sowie der Klub-Weltmeisterschaft anstehen.

UEFA: EINE GRENZE, DIE NICHT ÜBERSCHRITTEN WERDEN DARF

Die UEFA reagierte scharf auf die genannten Behauptungen und erklärte, dass die Fußball-Dachverbände einen solchen Schritt als inakzeptabel betrachten. In der Erklärung hieß es: „Dies überschreitet eine Grenze, die die Fußball-Dachverbände niemals überschreiten sollten. Die UEFA nimmt dies äußerst ernst. Jeder nationale Fußballverband ebenso. Auch die Ligen, Vereine, Spieler, Fans, Regierungen und alle, denen die Zukunft des Spiels am Herzen liegt.“

In der Erklärung wurde auf den Einfluss privater Investoren auf den Fußball hingewiesen und betont: „Der Geist und die Führung des Fußballs sind keine Vermögenswerte, die man kaufen oder verkaufen kann, insbesondere nicht bei null Transparenz darüber, wer finanziell profitiert. Keiner von uns ist Eigentümer des Fußballs. Das ist nichts, was die FIFA verkaufen kann.“

Dem von The Times dargelegten Plan zufolge ist vorgesehen, jedem der 211 FIFA-Mitgliedsverbände Anteile im Wert von etwa 20 Millionen Dollar zuzuweisen. Die Verbände könnten diese Anteile behalten oder sie an private Investoren verkaufen, um Einnahmen zu erzielen.

Der Bericht enthielt zudem die Behauptung, dass der 56-jährige Infantino nach dem Ende seiner Amtszeit bei der FIFA als „Kommissar“ an die Spitze des geplanten Unternehmens treten könnte. Während der Plan noch nicht umgesetzt wurde, hat der Vorstoß der UEFA eine neue Debatte über die globale Führung des Fußballs ausgelöst.


Nachrichtenquelle: 12punto

FIFA UEFA Gianni Infantino Weltmeisterschaft Klub-Weltmeisterschaft The Times