Galatasaray reagiert auf beIN Media wegen mangelnder „Neutralität“
Der Galatasaray-Club hat Kritik an der beIN Media Group Türkei, dem Rechteinhaber der Trendyol Süper Lig, geübt. In einer Stellungnahme wurde erklärt, dass die beIN Media Group eine einseitige und systematische Sendepolitik verfolge, die gezielt gegen die „Gelb-Roten“ gerichtet sei. In derselben Erklärung wurde der türkische Fußballverband dazu aufgefordert, eine Untersuchung zur Neutralität einzuleiten.
Der Galatasaray-Club hat Kritik an der beIN Media Group Türkei, dem Rechteinhaber der Trendyol Süper Lig, geübt.
In einer Stellungnahme wurde erklärt, dass die beIN Media Group eine einseitige und systematische Sendepolitik verfolge, die gezielt gegen die „Gelb-Roten“ gerichtet sei.
DIE STELLUNGNAHME VON GALATASARAY
„Als Galatasaray Sportclub haben wir festgestellt, dass die beIN Media Group Türkei, der Rechteinhaber der Trendyol Süper Lig, in ihren jüngsten Sendungen eine einseitige und systematische Sendepolitik verfolgt, die unseren Club ins Visier nimmt.
Dieses Sendeverständnis geht über vereinzelte Fehler hinaus und hat sich zu einer Haltung entwickelt, die unseren Club in der Öffentlichkeit diskreditiert.
Dieser Ansatz, der weder mit journalistischer Ethik noch mit der Verantwortung zum Schutz des Markenwerts des türkischen Fußballs vereinbar ist, ist ein Thema, das sowohl vom Sender als auch von den Fußballbehörden ernsthaft angegangen werden muss.
1. Voreingenommene visuelle Auswahl in den Sendungen
In den Sendungen der letzten Wochen wurden Aufnahmen unseres Cheftrainers Okan Buruk manipulativ eingesetzt, um das Bild einer Figur zu erzeugen, die „ständig mit den Schiedsrichtern streitet“. Solche Lenkungen stellen einen klaren Verstoß gegen die Grundsätze der Gleichheit und Neutralität im Rundfunk dar.
2. Ungleichheit bei den Sendestandards
Die unterschiedliche Anwendung von Kamerawinkeln und Wiederholungsstandards für verschiedene Mannschaften bei Spielübertragungen und Zusammenfassungen deutet auf eine Sendeausrichtung hin, die weit von Objektivität entfernt ist.
3. Personalentscheidungen und Verstöße in sozialen Medien
Die Tatsache, dass der Sender bei der Personalbesetzung Entscheidungen trifft, die zu Interessenkonflikten führen, und dass Inhalte, die unseren Club ins Visier nehmen, über offizielle Social-Media-Konten geteilt werden, lässt die institutionelle Neutralität ernsthaft in Frage stellen.
4. Unser offizieller Antrag und unsere Forderungen
Unser Club hat beim türkischen Fußballverband eine offizielle Beschwerde eingereicht, um diese Verstöße untersuchen zu lassen, und hat zudem eine schriftliche Warnung an die Geschäftsführung der beIN Media Group gerichtet.
Vom TFF fordern wir:
• Die Einleitung einer Neutralitätsprüfung bezüglich des Senders,
• Die Wiederherstellung der Grundsätze einer gleichberechtigten Berichterstattung,
• Die Anwendung disziplinarischer Maßnahmen gegen die Verantwortlichen.
Sollte der Sender diesen Ansatz fortsetzen, wird der Galatasaray Sportclub alle notwendigen rechtlichen Schritte bei der Wettbewerbsbehörde, der Rundfunkregulierungsbehörde RTÜK und internationalen Sendeorganisationen einleiten.
Der Galatasaray Sportclub wird den Prozess entschlossen verfolgen, damit sich der türkische Fußball auf einer fairen, respektablen und vertrauenswürdigen Grundlage weiterentwickeln kann.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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