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Ärger für Süper-Lig-Klub: Vorwurf der 'Wette auf das eigene Spiel'

Der Vorwurf, dass der stellvertretende Vorsitzende von Antalyaspor, Emrah Çelik, während seiner Amtszeit im Verein auf Spiele seiner eigenen Mannschaft gewettet haben soll, ist in Gerichtsprotokollen aufgetaucht. Sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, droht dem Verein Berichten zufolge der Abstieg.

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Ärger für Süper-Lig-Klub: Vorwurf der 'Wette auf das eigene Spiel'

Gegen den stellvertretenden Vorsitzenden des Süper-Lig-Klubs Antalyaspor, Emrah Çelik, wurden schwerwiegende Vorwürfe erhoben. Laut Gerichtsprotokollen soll Çelik während seiner Tätigkeit im Verein auf Spiele seiner eigenen Mannschaft gewettet haben. Dieser Vorwurf verleiht den umfassenden Wett-Ermittlungen des türkischen Fußballverbandes (TFF) eine neue Dimension.

Ärger für Süper-Lig-Klub: Vorwurf der 'Wette auf das eigene Spiel'

DREISTUFIGE ERMITTLUNGEN DES TFF

Die vom TFF durchgeführten Wett-Ermittlungen verlaufen in drei Phasen. Während in der ersten Phase Schiedsrichter und in der zweiten Phase Fußballspieler ins Visier genommen wurden, soll die dritte Welle Vereinspräsidenten, Funktionäre, Manager und Cheftrainer umfassen.

Während die gegen Schiedsrichter und Spieler verhängten Strafen individuell sind, wurde betont, dass Verfehlungen von Funktionären direkte Sanktionen für ihre Vereine nach sich ziehen werden.

Ärger für Süper-Lig-Klub: Vorwurf der 'Wette auf das eigene Spiel'

ERSTES BEISPIEL WAR EYÜPSPOR

Im Rahmen der Wett-Ermittlungen war zunächst Eyüpspor in den Fokus gerückt. Der Vereinspräsident Murat Özkaya wurde wegen des Vorwurfs der „Beeinflussung von Spielergebnissen“ festgenommen. Nach Eyüpspor taucht nun auch der Name Antalyaspor in den Gerichtsakten auf.

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GERICHTSDOKUMENTE ENTHÜLLEN VORWÜRFE

Den Gerichtsakten zufolge war Emrah Çelik zwischen 2021 und 2023 als Funktionär bei Antalyaspor tätig. Im April 2024 leitete er ein Zwangsvollstreckungsverfahren gegen S.B., einen Betreiber einer İddaa-Annahmestelle im Bezirk Muratpaşa in Antalya, wegen einer Forderung in Höhe von 2 Millionen TL ein.

S.B. legte gegen die Forderung Widerspruch ein und legte dem Gericht den Schriftverkehr mit Çelik sowie Bankbelege über insgesamt 2 Millionen 424 Tausend TL vor.

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VORWURF DER WETTEN AUF DAS EIGENE TEAM

Wie Yeniçağ berichtet, übermittelte Emrah Çelik die Spiele, auf die er wetten wollte, per Nachricht an S.B., während er die Zahlungen über ein Firmenkonto tätigte. Im Verwendungszweck der überwiesenen Beträge wurde jeweils „Darlehensrückzahlung“ vermerkt.

Es wird behauptet, dass Çelik verlangt habe, die Wettgewinne auf sein persönliches Konto zu überweisen, auf einige Spiele 600 Tausend TL gesetzt habe und innerhalb eines Monats insgesamt Wetten im Wert von 2 Millionen 800 Tausend TL platziert habe.

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Der brisanteste Vorwurf besagt, dass Çelik am 3. März 2023 auf das Spiel Kayserispor gegen Antalyaspor gewettet habe, wobei er auf einen 4:0-Sieg seiner Mannschaft setzte und mit diesem Wettschein einen Gewinn von 475 Tausend TL erzielte.

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Nachdem der Wettanbieter die WhatsApp-Verläufe und die Wettscheine dem Gericht vorgelegt hatte, zog Çelik seine Klage zurück und der Fall wurde geschlossen.

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Der Name des stellvertretenden Vorsitzenden von Antalyaspor, Emrah Çelik, taucht in den offiziellen Wett-Ermittlungen des TFF bisher nicht auf. Es bleibt jedoch abzuwarten, welche Schritte der Verband nach diesen in den Gerichtsprotokollen dokumentierten Vorwürfen unternehmen wird.

Es heißt, der Verband könnte, wie im Fall des Eyüpspor-Präsidenten Murat Özkaya, einen Bericht des Ethikrats zu Emrah Çelik im Zusammenhang mit dem Vorwurf der „Beeinflussung von Spielergebnissen“ in Auftrag geben.

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GEMÄSS REGLEMENT DROHT DER ABSTIEG

Gemäß Artikel 56 der Fußball-Disziplinarordnung führt das Wetten von Funktionären auf die eigene Mannschaft zum Zwangsabstieg des Vereins in eine niedrigere Liga.

In dem Artikel heißt es:

„Es ist untersagt, das Ergebnis oder den Verlauf eines Spiels auf eine Weise zu beeinflussen, die gegen das Gesetz oder die sportliche Moral verstößt. Personen, die diese Handlung begehen, werden mit einem dauerhaften Ausschluss von sportlichen Aktivitäten belegt. Im Falle einer Begehung durch Vereinsfunktionäre wird gegen den Verein die Strafe des Abstiegs in eine niedrigere Liga verhängt.“

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Bei schweren Verstößen sind zudem ein Abzug von 12 Punkten oder der direkte Zwangsabstieg vorgesehen.

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WIE WIRD DER PROZESS ABLAUFEN?

Nach der Erstellung des Berichts durch den Ethikrat wird der TFF-Vorstand den Fall an das Disziplinarkomitee für Profifußball (PFDK) überweisen. Nach der Entscheidung des Komitees können mögliche Einsprüche vom Schiedsgericht (Tahkim Kurulu) geprüft werden.


Nachrichtenquelle : 12punto

Antalyaspor Süper Lig