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Zweite Welle im Wettskandal: Diese Namen sind als Nächstes dran!

Der Wettskandal erschüttert weiterhin den türkischen Fußball. Der türkische Fußballverband (TFF) hat 152 Schiedsrichter, darunter 7 aus der höchsten Spielklasse, an das Disziplinarkomitee für Profifußball (PFDK) überwiesen. Es wird berichtet, dass in der zweiten Welle der Ermittlungen auch Fußballspieler, Funktionäre und Vereinsmitarbeiter einbezogen werden.

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Zweite Welle im Wettskandal: Diese Namen sind als Nächstes dran!

Der türkische Fußballverband (TFF) hat im Rahmen des Wettskandals 152 Schiedsrichter, darunter sieben Hauptschiedsrichter der höchsten Spielklasse, an das professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) überwiesen. Verbandspräsident İbrahim Hacıosmanoğlu hatte erklärt, dass von den 571 in den Profiligen tätigen Schiedsrichtern 371 ein Wettkonto besäßen und bei 152 eine aktive Wettbeteiligung festgestellt worden sei.

Es wurde mitgeteilt, dass von den 152 Schiedsrichtern, bei denen eine Wettbeteiligung festgestellt wurde, Stellungnahmen eingeholt werden. Unter diesen Namen soll Zorbay Küçük der prominenteste sein.

Zweite Welle im Wettskandal: Diese Namen sind als Nächstes dran!

ZWEITE WELLE IM ANMARSCH

Die zweite Welle des Skandals wird für die kommende Woche erwartet. Laut einem Bericht der Zeitung Sabah sollen auf der neuen Liste nicht nur Schiedsrichter, sondern auch Fußballer, Vereinsfunktionäre und einige Vereinsmitarbeiter stehen.

Es wird angegeben, dass in der Ermittlungsakte bisher 3.700 Fußballer untersucht wurden und diese Zahl noch steigen könnte.

Zweite Welle im Wettskandal: Diese Namen sind als Nächstes dran!

In den Ermittlungen, die von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul geführt werden, wurde eine umfassende Untersuchung durchgeführt, die mindestens fünf Jahre zurückreicht. Die Akte, die aufgrund von Beschwerden gegen das Zentrale Schiedsrichterkomitee (MHK) in Antalya eröffnet wurde, wurde mit der Hauptakte in Istanbul zusammengeführt.

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Bei den Ermittlungen werden Analysen auf Basis von MASAK- und HTS-Berichten sowie Nutzerdaten von in- und ausländischen Wettseiten durchgeführt. Zudem wurde bekannt, dass sich in der Akte Aussagen von anonymen Zeugen sowie Personen befinden, die als „Kronzeugen“ aussagen möchten.

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VERMÖGENSWERTE UNTER DER LUPE

Im Rahmen der Ermittlungen wird auch das Vermögen der Schiedsrichter geprüft. Sollte ein nicht erklärbarer Anstieg des Vermögens festgestellt werden, wird dies als „verdächtig“ eingestuft. Ebenso wird ein nicht erklärbarer Vermögenszuwachs bei nahen Familienangehörigen, nicht nur beim Schiedsrichter selbst, in die Akte aufgenommen.

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Es wird erwartet, dass der TFF alle Daten, die er in seiner eigenen internen Untersuchung gewonnen hat, an die Staatsanwaltschaft weiterleitet. Angesichts der neuen Informationen wird nicht ausgeschlossen, dass es zu Vorladungen oder Festnahmen kommen könnte.

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WIE LÄUFT DER DISZIPLINARPROZESS AB?

Gemäß der Disziplinarordnung des TFF ist es Schiedsrichtern, Fußballern und Trainern untersagt, Wetten abzuschließen. Nach Artikel 57 der Ordnung können Personen, die gegen dieses Verbot verstoßen, mit einer Sperre von drei Monaten bis zu einem Jahr belegt werden.

Sollte jedoch festgestellt werden, dass die Wettaktivitäten die Ergebnisse von Spielen beeinflusst haben, greift Artikel 56, der eine lebenslange Sperre vorsieht.

Zweite Welle im Wettskandal: Diese Namen sind als Nächstes dran!

Auch Artikel 27 des FIFA-Ethikkodex verbietet Schiedsrichtern die Teilnahme an Wettaktivitäten. In diesem Rahmen können gegen Personen, die gegen die Regel verstoßen, eine Geldstrafe von mindestens 100.000 Schweizer Franken sowie eine Sperre von bis zu drei Jahren verhängt werden.


Nachrichtenquelle : 12punto

TFF Ferhat Gündoğdu