Kayserispor-Präsident Ali Çamlı: Von einem Transferverbot kann keine Rede sein!
Kayserispor-Präsident Ali Çamlı erklärte, dass das von der FIFA gegen den Verein verhängte unbefristete Transferverbot zu Missverständnissen geführt habe.
Kayserispor-Präsident Ali Çamlı sagte, dass das von der FIFA gegen den gelb-roten Verein verhängte „unbefristete“ Transferverbot in der Öffentlichkeit falsch verstanden wurde.
Çamlı betonte in seiner Erklärung, dass Kayserispor seit ihrem Amtsantritt sehr ernste Krisen durchlebt habe, und unterstrich: „Wir haben sowohl finanzielle als auch moralische Schwierigkeiten überwunden, um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Da Kayserispor in letzter Zeit häufig mit solchen Themen zu tun hatte, sind unsere Fans schon bei kleinsten Nachrichten beunruhigt. Deshalb sollten bei der Berichterstattung keine Sätze formuliert werden, die zu Fehlinterpretationen führen könnten“, sagte er.
ES GIBT EIN MISSVERSTÄNDNIS
Çamlı erklärte, dass das Thema des „unbefristeten“ Transferverbots von der Öffentlichkeit falsch interpretiert werde, und fügte hinzu:
„In der Entscheidung der FIFA ist von einem Transferverbot im eigentlichen Sinne keine Rede. Bei dem Thema, mit dem wir konfrontiert sind, geht es um eine Forderung einer Spielerberateragentur in Höhe von 14.000 Euro aufgrund eines Verfahrens vor dem CAS. Unsere Fans verstehen unter dem Begriff ‚unbefristetes Transferverbot‘, dass das Transferfenster von Kayserispor ab jetzt dauerhaft geschlossen bleibt, doch so ist es nicht. Ein unbefristetes Transferverbot bedeutet, dass das Verbot aufgehoben wird, sobald die betreffende Zahlung geleistet wurde. So sieht der rechtliche Prozess aus. Die eigentlich problematischen Prozesse sind befristete Verbote. Befristete Verbote bedeuten, dass man selbst dann keine Transfers tätigen kann, wenn man die Zahlung innerhalb des angegebenen Zeitraums leistet.“
Çamlı erklärte zudem, dass dem Verein bisher keine offizielle Mitteilung der FIFA bezüglich der Zahlung der besagten 14.000 Euro zugegangen sei.
Çamlı wies darauf hin, dass die Zahlung erfolgen werde, sobald die Benachrichtigung bei ihnen eingehe, und äußerte sich wie folgt:
„Der Punkt, an dem Kayserispor heute steht, ist klar; wir haben den Verein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich nachhaltig aufgestellt. Wir planen, den Verein mit einer sauberen Weste zu übergeben. Die Fans von Kayserispor müssen sich keine Sorgen machen. Kayserispor hat derzeit zwei Akten offen. Eine betrifft Manuel Fernandes, die andere Harrison Manzala. Auch in diesen Fällen gibt es derzeit kein Transferverbot. Wir planen, diese Angelegenheiten durch Gespräche mit den Spielern und gegenseitige Einigungen zu lösen, bevor es überhaupt zu einem Verbot kommt.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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