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Krise bei Rumänien, dem WM-Gegner der türkischen Nationalmannschaft

In Rumänien, dem Gegner der Türkei in den WM-Play-offs, sorgen die gesundheitlichen Probleme des erfahrenen Trainers Mircea Lucescu für Besorgnis. Berichten zufolge steht seine Familie einem Einsatz bei den Spielen skeptisch gegenüber.

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Krise bei Rumänien, dem WM-Gegner der türkischen Nationalmannschaft

Die türkische Fußballnationalmannschaft, die die WM-Qualifikationsgruppe E als Zweitplatzierter beendete, setzt ihren Weg in den Play-offs gegen Rumänien fort. Das Team, das dieses kritische Duell für sich entscheidet, trifft auswärts auf den Sieger der Partie Slowakei gegen Kosovo, um den Traum von der Weltmeisterschaft aufrechtzuerhalten.

Auf rumänischer Seite ist noch unklar, ob der erfahrene Trainer Mircea Lucescu bei den anstehenden Spielen auf der Bank sitzen kann. Der 80-jährige Lucescu, dessen Behandlung in seiner Heimatstadt Bukarest nicht den gewünschten Erfolg brachte, holte kürzlich in Brüssel eine zweite ärztliche Meinung ein. Obwohl sich sein Gesundheitszustand verbessert, ist seine Anwesenheit an der Spitze der Nationalmannschaft zum Diskussionsthema geworden.

Giovanni Becali, ein Vertrauter von Lucescu, äußerte sich gegenüber der rumänischen Presse wie folgt: "Er möchte bei den Play-off-Spielen an der Spitze des Teams stehen, aber jetzt hängt alles von der Antwort der Ärzte ab. Ich habe gehört, dass sich Lucescus Zustand verbessert. Die Kontrollen werden fortgesetzt. Seine Familie drängt ihn jedoch dazu, zu Hause zu bleiben. Ich denke, er ist auf einem guten Weg. Als er auf meine Nachrichten antwortete, war er sehr optimistisch."

''GESUNDHEITSZUSTAND HAT SICH NICHT GEÄNDERT''

Der Präsident des rumänischen Fußballverbandes, Razvan Burleanu, gab ebenfalls Informationen über die Entscheidung bekannt, die Lucescu in den kommenden Wochen treffen wird. Burleanu sagte: "Wir haben ein Gespräch mit unserem Trainer geführt. Sein Gesundheitszustand hat sich seit Freitag nicht verändert. Die Situation ist also dieselbe; er wird für eine zweite medizinische Meinung ins Ausland reisen, und bis zum 20. Februar werden wir entscheiden, ob er bei den Spielen im März an der Spitze der Mannschaft stehen wird. Ich kann nicht ins Detail gehen, aber Lucescu fühlte sich heute viel besser. Angesichts seines Alters und all dieser unangenehmen medizinischen Umstände muss er jedoch eine zweite ärztliche Meinung einholen, um sich sicherer zu fühlen. Wir haben uns jedoch darauf geeinigt, dass wir bis zum 20. Februar eine endgültige Entscheidung treffen können. Das heißt, um sicherzustellen, dass wir einen Trainer haben, der unter den bestmöglichen Bedingungen arbeitet, um sich auf diese für die rumänische Nationalmannschaft so wichtigen Spiele vorzubereiten..."

Burleanu betonte zudem, dass man sicherstelle, dass das Team für jedes Szenario gewappnet sei, falls es zu negativen Entwicklungen komme, und dass man nicht voranschreiten werde, ohne dass Lucescus Gesundheitszustand sowohl von lokalen als auch von internationalen Ärzten positiv bewertet werde.

Unterdessen berichten rumänische Medien, dass der Verband für den Fall, dass Lucescu vor den kritischen Spielen nicht einsatzbereit sein sollte, Gheorghe Hagi kontaktiert habe, der im türkischen Fußball bedeutende Spuren hinterlassen hat. Es heißt jedoch, dass Hagi eine solch verantwortungsvolle Aufgabe in so kurzer Zeit nicht übernehmen wolle.


Nachrichtenquelle: 12punto

A-Nationalmannschaft Mircea Lucescu