Logen-Krise zwischen Fenerbahçe und Acun Ilıcalı weitet sich aus: Auffälliges Galatasaray-Detail...
Fenerbahçe hat den rechtlichen Prozess bezüglich der Forderung von Acun Ilıcalı zur Nutzung der Loge Nummer 217 erläutert. Der Verein gab an, dass für die Loge kein Vertrag existiere, und teilte mit, dass sich auf der von Ilıcalı eingereichten Liste zwei Personen befänden, die als Galatasaray-Fans registriert seien.
Fenerbahçe hat eine Erklärung zum rechtlichen Prozess bezüglich der Loge Nummer 217 abgegeben, deren Nutzung Acun Ilıcalı beansprucht. Der gelb-marineblaue Verein teilte mit, dass zwischen Fenerbahçe Futbol AŞ und Ilıcalı kein Vertrag über die Nutzung der besagten Loge bestehe.
In der Stellungnahme des Vereins wurde darauf hingewiesen, dass der Antrag auf einstweilige Verfügung, den Ilıcalı am 27. Juli beim 9. Verbrauchergericht Istanbul-Anadolu gestellt hatte, in erster Instanz abgelehnt worden war. Fenerbahçe argumentierte, dass im Berufungsverfahren eine Entscheidung getroffen wurde, ohne die gesetzliche Antwortfrist des Vereins abzuwarten.
Fenerbahçe behauptete, dass das vorläufig eingesetzte Gremium der 18. Zivilkammer des Regionalgerichts Istanbul den Antrag auf einstweilige Verfügung auf der Grundlage eines nicht unterzeichneten und parteilosen Dokuments akzeptiert habe. Der Verein kündigte an, beim Rat der Richter und Staatsanwälte (HSK) Beschwerde gegen die Personen einzureichen, die seiner Ansicht nach für diese Entscheidung verantwortlich seien.
Die Gelb-Marineblauen gaben zudem bekannt, dass sie beim Verfassungsgericht eine Individualbeschwerde zur Aufhebung der einstweiligen Verfügung eingereicht haben.
VERTRAGS- UND PASSOLIG-DEBATTE
Der Erklärung zufolge forderten die Gerichtsvollzieher, die am 22. August zur Vollstreckung der einstweiligen Verfügung bei Fenerbahçe erschienen, von den Anwälten Ilıcalıs den Vertrag ein, der das Nutzungsrecht für die Loge belegen würde. Der Verein behauptete, dass die Anwälte kein solches Dokument vorlegen konnten, da ein solcher Vertrag nicht existiere, und dass dieser Umstand im Vollstreckungsprotokoll festgehalten wurde.
Fenerbahçe erklärte zudem, dass Acun Ilıcalı eine 10-köpfige Liste eingereicht habe, um das Spiel gegen Konyaspor von der Loge Nummer 217 aus zu verfolgen. Nach Angaben des Vereins ergaben die Kontrollen, dass zwei Personen auf der Liste keine Passolig-Karte besaßen und zwei weitere Personen über eine Passolig-Karte verfügten, die sie als Galatasaray-Fans auswies.
Der gelb-marineblaue Verein betonte, dass es im Hinblick auf die Ordnung und Sicherheit auf den Tribünen inakzeptabel sei, Personen mit Galatasaray-Zugehörigkeit in den für Fenerbahçe-Fans reservierten Bereich aufzunehmen. In der Erklärung wurde unterstrichen, dass Versuche, die auf den Tribünen Spannungen oder Spaltungen hervorrufen könnten, nicht geduldet würden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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