Messi-Effekt treibt Ticketpreise für das WM-Finale auf Rekordniveau
Vor dem Finale zwischen Spanien und Argentinien übertreffen die Ticketpreise den Super Bowl; der durchschnittliche Verkaufspreis auf dem Zweitmarkt übersteigt 11.000 Dollar.
Das WM-Finale sorgt nicht nur durch den Wettbewerb auf dem Spielfeld für Schlagzeilen, sondern auch durch die Kosten auf den Tribünen. Die Tickets für die Begegnung zwischen Spanien und Argentinien im MetLife Stadium in New Jersey gehören zu den teuersten Sportereignissen, die jemals in den USA veranstaltet wurden.
Daten von Medien wie Forbes, ESPN und Yahoo Sports zufolge haben die Finaltickets ein Niveau erreicht, das selbst stark nachgefragte amerikanische Sportereignisse wie den Super Bowl und die NBA-Finals übertrifft. Es wurde berichtet, dass der durchschnittliche Ticketpreis bei Verkäufen auf Zweitmarkt-Plattformen 11.327 Dollar erreicht hat. Dieser Betrag entspricht etwa 534.000 TL.
Auf Plattformen wie StubHub und SeatGeek beginnen die günstigsten Eintrittskarten bei 7.000 Dollar, während Premium-Plätze am Spielfeldrand und in den unteren Rängen für bis zu 43.491 Dollar gehandelt werden. Auf der offiziellen Wiederverkaufsplattform der FIFA sollen die Preise für VIP- und Luxuspakete bei 230.000 Dollar beginnen und bis zu 2,3 Millionen Dollar erreichen.
Als einer der Hauptgründe für den Preisanstieg wird das weltweite Interesse an Lionel Messi genannt. Die Tatsache, dass der 39-jährige Star-Fußballer sein letztes WM-Finale in seiner Karriere bestreiten wird, hat zu einer enormen Nachfrage von Fans aus der ganzen Welt geführt.
Auch das im Turnier angewandte Modell der variablen Preisgestaltung hat den Anstieg auf dem Ticketmarkt unterstützt. Es wurde mitgeteilt, dass die FIFA die Finaltickets im offiziellen Verkauf in einer Preisspanne von 2.000 bis 10.000 Dollar anbot und die offiziellen Preise je nach Nachfrage auf bis zu 10.990 Dollar stiegen.
Dass für die von Ticketinhabern festgelegten Preise auf der offiziellen Wiederverkaufsplattform keine Obergrenze gilt, hat zu Diskussionen geführt. Dies hat dazu beigetragen, dass die hohen Preise auf dem Zweitmarkt noch deutlicher sichtbar wurden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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