Prozess gegen Fenerbahçe-Präsident Sadettin Saran vertagt
Der Präsident des Fenerbahçe Sportklubs, Sadettin Saran, erschien wegen des Vorwurfs der „Förderung illegaler Wetten“ vor Gericht. Saran wies die Anschuldigungen zurück und erklärte: „Wir können nicht in die Werbung eingreifen, die aus dem Ausland kommt.“ Der Prozess wurde auf den 4. Juni 2026 vertagt.
Der Präsident des Fenerbahçe Sportklubs, Sadettin Saran, erschien im Rahmen eines Verfahrens wegen des Vorwurfs der „Förderung illegaler Wetten“ vor Gericht.
An der ersten Anhörung vor dem 23. Strafgericht erster Instanz in Istanbul nahmen Saran sowie die Anwälte der Parteien teil.
In seiner Verteidigung vor Gericht sagte Saran: „Unser Kerngeschäft ist die Sportberichterstattung. Wir können nicht in die Werbung eingreifen, die in den Sendungen aus dem Ausland enthalten ist.“
Er argumentierte, dass ein Eingriff in die Werbung technisch zu einer Signalstörung führen würde. Er erklärte, dass sie die Sender bereits vor der Einleitung der Ermittlungen bezüglich eines sauberen Signals gewarnt hätten und, nachdem dies zu keinem Ergebnis führte, einige Ligen aus dem Programm genommen hätten.
Saran berichtete, dass sie sich mit dem UEFA-Präsidenten getroffen hätten und das Thema an den Staatspräsidenten weitergeleitet worden sei. Er betonte: „Ich bin das Kind eines Staatsbeamten und habe mein Unternehmen in 30 Jahren mit harter Arbeit aufgebaut. Wir fördern keine illegalen Wetten.“
„MEIN MONATLICHES EINKOMMEN BETRÄGT 5 MILLIONEN TL“
Sadettin Saran gab in seiner Verteidigung während der Anhörung nach seiner Vorstellung an, dass sein monatliches Einkommen 5 Millionen TL betrage.
Im weiteren Verlauf wies Saran darauf hin, dass die Sportübertragungen auf dem von ihm geführten Sender aus dem Ausland bezogen würden und sie keine Möglichkeit hätten, inhaltlich in diese Sendungen einzugreifen.
Saran unterstrich, dass die Sendungen so ausgestrahlt würden, wie sie vom externen Anbieter empfangen würden, und dass sie keinerlei Absicht hätten, Werbung für illegale Wetten zu fördern.
PROZESS AUF DEN 4. JUNI 2026 VERTAGT
Das 23. Strafgericht erster Instanz in Istanbul entschied im Prozess gegen den Präsidenten des Fenerbahçe Sportklubs, Sadettin Saran, und drei weitere Personen, denen die Schaltung illegaler Wettwerbung vorgeworfen wird, ein Sachverständigengutachten zu den betreffenden Aufnahmen einzuholen. Die Anhörung wurde auf den 4. Juni vertagt.
WAS WAR PASSIERT?
Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hatte gegen vier Personen, darunter den Präsidenten des Fenerbahçe Sportklubs und Geschäftsmann Sadettin Saran, Klage mit der Forderung nach einer Freiheitsstrafe von einem bis zu drei Jahren erhoben, da während der auf der Internetplattform „S SPORT“ übertragenen Fußballspiele Werbung für illegale Wetten gezeigt worden sein soll.
Nachrichtenquelle: İHA
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