Spiel beendet, Erklärungen folgen Schlag auf Schlag: 'Wett'-Kontroverse zwischen Galatasaray und Kocaelispor
Kocaelispor-Präsident Recep Durul äußerte sich nach dem 1:0-Sieg gegen Galatasaray wie folgt: "Nach dem Wettskandal mussten die Dinge wieder in Ordnung gebracht werden. Es darf keine Parteilichkeit geben. Heute haben wir das bereinigt." Auf diese Worte von Durul folgten scharfe Reaktionen aus dem Lager von Galatasaray.
Galatasaray-Vizepräsident Metin Öztürk gab nach der 0:1-Auswärtsniederlage gegen Kocaelispor am 12. Spieltag der Trendyol Süper Lig eine Erklärung über seinen Social-Media-Account ab, die sich auf die Worte von Kocaelispor-Präsident Recep Durul und die Ereignisse im Stadion bezog.
METİN ÖZTÜRK MIT SCHARFER REAKTION
Öztürk betonte, dass der Schutz des Markenwerts des türkischen Fußballs, die Stärkung des Fair-Play-Gedankens und der Respekt vor der Arbeit aller, die auf dem Platz kämpfen, eine gemeinsame Verantwortung seien, und fügte hinzu: "Die hässlichen Äußerungen des Kocaelispor-Präsidenten nach dem heutigen Spiel in Kocaeli sind jedoch äußerst fernab dieses Verantwortungsbewusstseins, unangemessen und provokativ. Ein Thema wie den Wettskandal, das den gesamten türkischen Fußball verletzt hat, so unverschämt auszunutzen, ist gelinde gesagt schamlos. Solche Erklärungen nähren nicht den Geist des Sports, sondern die Sprache des Hasses. Noch schlimmer ist, dass die nach dem Spiel im Stadion gespielte Musik und die beleidigenden Fangesänge, zu denen die Zuschauer angestachelt wurden, deutlich zeigen, dass die Führung von Kocaelispor dieses Niveau unterstützt. Ich verurteile diese Haltung und fordere den türkischen Fußballverband und die zuständigen Institutionen zum Handeln auf. Galatasaray ist ein Verein, der in seiner 120-jährigen Geschichte alles mit eigener Arbeit und Schweiß gewonnen hat. Er lässt sich nicht durch die schmutzige Sprache, Andeutungen oder Verleumdungen von irgendjemandem beschmutzen."
ABDULLAH KAVUKÇU SPRICHT VON 'UNVERSCHÄMTHEIT'
Galatasaray-Vorstandsmitglied Abdullah Kavukçu erklärte in seiner Stellungnahme: "Ich kann eine solche Aussage nicht glauben. Wir sind ein absolut sauberer Verein. Wer Galatasaray in den Mund nimmt, sollte erst einmal innehalten und nachdenken. Er hat schon früher vor Kameras so gesprochen, nur um berühmt zu werden. Ich nehme die Gemeinschaft von Kocaeli völlig aus, aber der Präsident hat sich eine große Unverschämtheit geleistet."
NEUE STELLUNGNAHME VON RECEP DURUL
Nach den Reaktionen aus dem Lager von Galatasaray äußerte sich Kocaelispor-Präsident Recep Durul wie folgt:
"Ich habe keinen Mannschaftsnamen genannt. Ich habe nicht nur von einer Mannschaft gesprochen. Ich sage, dass andere Mannschaften bevorzugt wurden. Ich sage nicht 'eine andere Mannschaft'. Ich spreche im Plural. Oder dass andere Mannschaften benachteiligt wurden. Das kann ich auch noch hinzufügen. Ich habe nicht gegen eine bestimmte Mannschaft gesprochen. Ich habe gesagt, dass der türkische Fußball fair und transparent verwaltet werden muss."
WAS WAR PASSIERT?
Kocaelispor-Präsident Recep Durul, der nach dem Spiel sprach, hatte mit den Worten "Nach dem Wettskandal mussten die Dinge wieder in Ordnung gebracht werden. Es darf keine Parteilichkeit geben. Heute haben wir das bereinigt. In den Spielen von gestern und heute herrschte Gerechtigkeit. Das bedeutet, dass Ungerechtigkeit den türkischen Fußball an andere Orte geführt hat. Sie hat andere Mannschaften bevorzugt, andere Mannschaften nach oben gebracht. Es gibt keine Mannschaft, die unbesiegbar ist" für Aufsehen gesorgt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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