Süleyman Hurma: Wir brauchten für uns selbst eine solche Überraschung, um in der Liga zu bleiben
Fatih-Karagümrük-Präsident Süleyman Hurma erklärte vor der Begegnung gegen Fenerbahçe, dass sie eine solche Überraschung brauchten, um sich in der Liga halten zu können.
Am 26. Spieltag der Trendyol Süper Lig besiegte Fatih Karagümrük den Gast Fenerbahçe mit 2:0.
Nach der Partie äußerte sich Fatih-Karagümrük-Präsident Süleyman Hurma gegenüber Pressevertretern: "Um ehrlich zu sein, ist unsere Position in der Tabelle prekär und schlecht. Wir konnten in dieser Saison nicht den gewünschten Schwung aufnehmen. Eigentlich waren wir in allen Spielen, mit Ausnahme des Spiels gegen Gençlerbirliği in Ankara, ebenbürtig. Leider haben wir nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt.
Heute haben wir dem Gegner kaum Chancen zugelassen. Wir brauchten für uns selbst eine solche Überraschung, um in der Liga zu bleiben. Deshalb bin ich sehr glücklich", sagte er.
"Wir müssen auch in den kommenden Spielen Ähnliches leisten"
Hurma erinnerte daran, dass sie trotz des Sieges weiterhin am Tabellenende stehen: "Ich versuche, nicht auf die anderen zu schauen. Wenn ich dorthin schaue, verliere ich meine Motivation. Wir stehen ganz unten in der Liga. Ich habe immer mit den Spielern gesprochen und gesagt, dass wir unsere Chance bekommen werden, wenn wir bereit sind. Das Wichtigste war, dass wir bereit waren. Heute waren wir bereit und haben unsere Chance genutzt. Wir müssen auch in den kommenden Spielen Ähnliches leisten. Wenn wir uns unsere Konkurrenten ansehen, sind wir derzeit die Mannschaft mit den schlechtesten Voraussetzungen", fügte er hinzu.
"Die Gesellschaft will, dass die Schiedsrichter ungerecht sind, und das tun sie auch"
Bezüglich der Szene in der ersten Halbzeit, in der die Rot-Schwarzen einen Elfmeter forderten, teilte Präsident Hurma seine Gedanken: "Diese Schiedsrichter sind unsere Schiedsrichter. Aber es ist unmöglich, in der Türkei Spiele gegen alle Mannschaften zu leiten. In der Türkei will jeder Ungerechtigkeit. Jeder will Ungerechtigkeit zu seinen Gunsten. Da diese Jungs auch unsere Jungs sind, geben sie jedem das, was er will. Wenn wir Gerechtigkeit wollen, müssen wir für einen fairen Wettbewerb kämpfen. Was auch immer wir sagen, es wird in eine bestimmte Richtung ausgelegt. Ich spreche seit 35 Jahren. Ich stand immer auf der Seite der Schwachen, der Unterdrückten. Ich habe hart gesprochen, ich habe gut gesprochen, ich habe Ideen entwickelt, aber es ist sehr schwer, manche Dinge zu ändern. Denn die Gesellschaft will, dass die Schiedsrichter ungerecht sind, und das tun sie auch. Niemand soll von Gerechtigkeit oder Ähnlichem sprechen", so seine Worte.
Nachrichtenquelle: 12punto
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