TFF verhängt Strafe gegen Amedspor wegen Zopf-Post
Der türkische Fußballverband (TFF) hat gegen Amedspor eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 802.500 TL verhängt, weil der Verein auf seinem offiziellen Social-Media-Kanal einen Beitrag zum Thema „Haare flechten“ geteilt hatte. Gleichzeitig wurde gegen den Vereinspräsidenten Nahit Eren eine 15-tägige Funktionssperre verhängt, da er den Beitrag auch auf seinem eigenen Account geteilt hatte.
Das Professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) des türkischen Fußballverbandes (TFF) hat mit seiner jüngsten Entscheidung eine hohe Geldstrafe sowie eine Funktionssperre gegen Amedspor angekündigt. Der Verein war disziplinarisch belangt worden, da die am 22. Januar in den sozialen Medien veröffentlichten Beiträge zum Thema „Haare flechten“ angeblich den Ruf des Fußballs und der Institutionen schädigten und ideologische Propaganda enthielten.
STRAFE FÜR AMEDSPOR
Gemäß der Entscheidung wurde gegen Amedspor im Rahmen der einschlägigen Artikel der Fußball-Disziplinarordnung eine Geldstrafe in Höhe von 802.500 TL verhängt. Der Vereinspräsident Nahit Eren, der denselben Beitrag ebenfalls auf seinem persönlichen Social-Media-Account veröffentlicht hatte, erhielt eine 15-tägige Funktionssperre.
In der Erklärung des TFF heißt es: "Es wurde beschlossen, den Verein AMED SPORTİF FAALİYETLER aufgrund der Erklärungen und ideologischen Propaganda im Beitrag auf dem offiziellen Social-Media-Konto (Instagram) des Vereins am 22.01.2026, die darauf abzielten, den Ruf des Fußballs und der Institutionen zu schädigen, gemäß den Artikeln 38/1-b, 42/4, 42/2 und 10/2 der Fußball-Disziplinarordnung (FDT) mit einer GELDSTRAFE in Höhe von 802.500 TL zu belegen; zudem wurde gegen den Präsidenten des Vereins AMED SPORTİF FAALİYETLER, NAHİT EREN, aufgrund der Erklärungen im Beitrag auf dem offiziellen Social-Media-Konto (Instagram) des Vereins am 22.01.2026, die darauf abzielten, den Ruf des Fußballs und der Institutionen zu schädigen, gemäß den Artikeln 38/3 und 38/1-a der FDT eine FUNKTIONSSPERRE von 15 TAGEN verhängt."
Der Beitrag basierte auf einem Trend, der sich nach einem tragischen Vorfall in Syrien in den sozialen Medien verbreitet hatte. Bilder, auf denen die Regierung in Damaskus nach der Tötung einer Frau, die angeblich Mitglied der SDF war, deren geflochtene Haare zur Schau stellte, hatten für große Empörung gesorgt. Nach diesen Bildern starteten Social-Media-Nutzer eine „Haare flechten“-Bewegung; Amedspor hatte sich dieser Protestwelle, an der sich auch viele Künstler und einige Abgeordnete der DEM-Partei beteiligten, über soziale Medien angeschlossen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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