Überhöhte Ticketpreise von Tuzlaspor sorgten für Aufsehen: TFF reagiert auf Vorwürfe der Geldwäsche
Nach den Vorwürfen des Journalisten Murat Ağırel bezüglich der überhöhten Ticketpreise des TFF 1. Lig-Teams Tuzlaspor hat sich der türkische Fußballverband (TFF) zu Wort gemeldet. In einer Erklärung kündigte der TFF an, gegen diejenigen, die diese Nachrichten „verbreiten“, rechtlich vorzugehen.
Der Journalist Murat Ağırel hatte behauptet, dass Tuzlaspor über Ticketpreise Geld wasche. Ağırel wies darauf hin, dass Tickets, die bis zu 50.000 Lira kosteten, über Passolig allesamt als verkauft gelistet seien, die tatsächliche Anzahl der Stadionbesucher jedoch nicht mit den Ticketverkäufen übereinstimme.
Der türkische Fußballverband (TFF) hat nach den Geldwäschevorwürfen eine Stellungnahme zu den Ticketpreisen abgegeben.
"NACHRICHT IST UNWAHR"
In der Erklärung des TFF heißt es: "Aufgrund einer am 31. Oktober 2023 auf einem Fernsehsender ausgestrahlten, falschen, nicht recherchierten und die Öffentlichkeit vorsätzlich aufwiegelnden, unwahren Nachricht ist die folgende Erklärung notwendig geworden. Der türkische Fußballverband spielt gemäß seiner Satzung, Anweisungen und Rundschreiben in keiner Phase eine Rolle bei den Ticketpreisen für Spiele, der Anzahl der zum Verkauf angebotenen Plätze, den freigeschalteten Blöcken und insbesondere bei der Ticketeinnahme. Mit dem Gesetz Nr. 6222 zur Verhinderung von Gewalt und Unruhen im Sport wurde für den Besuch bestimmter Spiele die Pflicht zu einer elektronischen Karte und einem elektronischen Ticket eingeführt.
"TFF GREIFT IN KEINER PHASE DES PROZESSES EIN"
Bei Spielen der Vereine der beiden oberen Ligen, der Süper Lig und der 1. Lig, wird aufgrund dieser Verpflichtung seit 2014 ein elektronisches Ticketverkaufssystem angewendet. Gemäß dem Vertrag zwischen den Vereinen und dem für das E-Ticket-System verantwortlichen Unternehmen werden die Preise für die Eintrittskarten und das Datum, an dem die Tickets in den Verkauf gehen, von den Vereinen festgelegt. Nach dem Spiel überweist das für das E-Ticket-System verantwortliche Unternehmen die Einnahmen, abzüglich der Servicegebühr, direkt an den gastgebenden Verein. Der türkische Fußballverband greift in keiner Phase dieses Prozesses ein. Der türkische Fußballverband behält sich seine rechtlichen Schritte gegen Personen und Institutionen vor, die diese vorsätzliche und falsche Nachricht zitieren und so zu deren Verbreitung in jeglichen Medien, einschließlich sozialer Netzwerke, beitragen. Wir präsentieren dies der Öffentlichkeit mit Respekt.
TUZLASPOR HATTE DIE VORWÜRFE ZURÜCKGEWIESEN
Tuzlaspor hatte die betreffenden Vorwürfe ebenfalls zurückgewiesen. Nach den gegen Tuzlaspor erhobenen Anschuldigungen gab der TFF eine öffentliche Erklärung ab, in der er betonte, dass er keinen Einfluss auf den Ticketverkauf habe.
Nachrichtenquelle: 12punto
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