UEFA stellt Forderung: Champions-League-Hürde für Girona
Die UEFA hat die City Football Group, Eigentümerin von Manchester City, dazu aufgefordert, ihre Anteile an Girona zu reduzieren, damit der Verein in der kommenden Saison in der Champions League antreten kann. Sollten die Anteile nicht verringert werden, könnte Girona stattdessen in der Europa League spielen.
Nach einer historischen Saison in LaLiga, in der sich Girona erstmals für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert hat, herrscht weiterhin Ungewissheit darüber, ob der Verein in der Champions League antreten darf.
Die UEFA hat nun einen neuen Vorstoß bezüglich Girona unternommen, einem Verein, an dem die City Football Group, die auch Eigentümerin von Manchester City ist, Anteile hält.
Wie die Times berichtet, hat die UEFA die City Football Group aufgefordert, ihre Anteile an Girona zu reduzieren. Andernfalls könne der spanische Klub in der kommenden Saison nicht an der Champions League teilnehmen.
Dem Bericht zufolge hat die UEFA den Vereinen die Regeln für Mehrfachklub-Besitzverhältnisse für die kommende Europapokalsaison übermittelt.
Die City Football Group hält 100 Prozent der Anteile an Manchester City und 47 Prozent an Girona. Gemäß den UEFA-Regularien darf dieser Anteil 30 Prozent nicht überschreiten.
ÜBERGANGSREGELUNG IM GESPRÄCH
Neben einer Reduzierung der Anteile der City Football Group an Girona oder einer Versetzung Gironas in die Europa League gibt es noch eine weitere Option.
In dem an die Vereine versandten Schreiben wurde mitgeteilt, dass die Anteile für solche Fälle an eine von der UEFA kontrollierte Stiftung übertragen werden könnten, wobei diese Regelung jedoch nur für die Saison 2024/25 gelten würde.
Es wurde daran erinnert, dass diese Regelung bereits bei der Vereinbarung mit RedBird Capital, dem Eigentümer von Milan und Toulouse, angewendet wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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