Umstrittener Schiedsrichter Arda Kardeşler bricht sein Schweigen! 'Nach dem Spiel...'
Schiedsrichter Arda Kardeşler, der sich erstmals nach der umstrittenen Szene im Spiel zwischen Trabzonspor und Gaziantep FK äußerte, richtete Vorwürfe an TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu.
Arda Kardeşler, der mit seinen Entscheidungen im Spiel zwischen Trabzonspor und Gaziantep FK am 6. Spieltag der Süper Lig für Aufsehen sorgte, hat gegenüber HT Spor sein Schweigen gebrochen. Kardeşler äußerte sein tiefes Bedauern über die Worte von TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu.
"ICH WAR NACH DEM SPIEL SEHR TRAURIG"
Arda Kardeşler äußerte sich wie folgt:
"Ich habe die Erklärungen unseres TFF-Präsidenten im Fernsehen nach dem Spiel mit großer Trauer verfolgt. Die Situation ist offensichtlich, auch ich habe einen Fehler gemacht, aber es war nicht mein erster Fehler. In jedem Spiel passieren Fehler. Dass unser Verbandspräsident jedoch behauptet, diese Situation sei kein Fehler gewesen, sondern eine geplante Aktion dahinterstecke, hat mich in den letzten drei Tagen sehr zur Zielscheibe gemacht. Ich bin sehr traurig."
"DIESE GEPLANTE AKTION SOLLTE ERKLÄRT WERDEN"
Kardeşler erklärte, dass die Anschuldigungen gegen ihn ihn zermürben, und fuhr fort:
"Ich möchte, dass diese erwähnte geplante Aktion aufgeklärt wird. Ich möchte ehrlich gesagt nicht mit diesem Verdacht leben. Ich stehe derzeit im Fokus der Kritik. Dass er sagt, es sei 'kein Fehler, sondern eine geplante Aktion', ist für mich sehr verletzend und traurig."
"HÄTTE ER MICH DOCH NACH DEM SPIEL KONTAKTIERT"
Kardeşler sprach die Kommunikation mit den Schiedsrichtern an und richtete folgenden Vorwurf an Hacıosmanoğlu:
"Seit er im Amt ist, ist die Kommunikation mit uns sehr gut. Wir sind ständig im Austausch. In diesem speziellen Fall hätte ich mir gewünscht, dass er mich nach dem Spiel kontaktiert, bevor er sich live schalten ließ. Er hat es nicht getan, das kann passieren. Ich wünschte, er hätte mich bis heute einmal angerufen und gefragt, was das ist und was passiert ist, damit ich ihm meine Gefühle offen hätte mitteilen können und wir die Öffentlichkeit transparenter über den Vorfall hätten aufklären können."
"HÄTTE MAN DOCH AUCH AN MEINE FAMILIE GEDACHT"
Arda Kardeşler berichtete von seinem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Zentralen Schiedsrichterausschusses, Ferhat Gündoğdu, und schloss seine Worte wie folgt:
"Er war sehr verständnisvoll und ist wie ein älterer Bruder an die Sache herangegangen. Dass behauptet wird, dies sei eine geplante Aktion, ist sehr verletzend. Ich bin transparent, ich bin hier, wenn es eine solche geplante Aktion gibt, möchte ich, dass sie erklärt wird. Ich wünschte, man hätte bei dieser Erklärung auch daran gedacht, dass ich eine Familie habe."
WAS WAR PASSIERT?
Im Spiel zwischen Trabzonspor und Gaziantep FK im Papara Park sorgte Arda Kardeşler für Diskussionen, insbesondere als er den Angriff der bordeaux-blauen Mannschaft nach einem Freistoß unterbrach und eine Wiederholung forderte.
TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu, der sich nach dem Spiel äußerte, hatte Folgendes gesagt:
"Ich bin 59 Jahre alt und kann 40 Jahre zusammenfassen. Ein Schiedsrichter macht Fehler, er ist ein Mensch. Aber was heute Abend passiert ist, ist kein Fehler. Ich schaue mir die Szene immer wieder an, dafür gibt es keine Erklärung. In 40 Jahren habe ich so etwas nicht gesehen. Der Preis dafür ist hoch.
Ich habe den Schiedsrichterkollegen am Montag in den Verband geladen. Ich habe mit ihm gesprochen. Ich werde alles Notwendige tun und noch mehr. Unser einziges Ziel ist es, dem Fußball fair und gleichberechtigt zu dienen. Wenn trotz alledem solche Aktionen durchgeführt werden, ist der Preis dafür sehr hoch. Die Öffentlichkeit wird sehen, wie das Notwendige getan wird.
Da ein solcher Vorfall im türkischen Fußball passiert ist, entschuldige ich mich persönlich bei der Öffentlichkeit. Es ist unsere Aufgabe, das zu korrigieren. Möge Gott uns nicht erlauben, Fehler zu machen. Wir werden ohne Zeitverlust das Notwendige tun. In der kommenden Woche werde ich dies auch mit der Öffentlichkeit teilen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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