Unruhe bei Fenerbahçe hält an... Kritik an Ali Koçs Wahlentscheidung: 'Eine beispiellose Entscheidung in der Geschichte'
Die ehemaligen Fenerbahçe-Funktionäre İlhan Ekşioğlu und Mahmut Uslu haben auf die Ankündigung von Präsident Ali Koç reagiert, den Kongress erst im September abzuhalten. Mahmut Uslu erklärte, dass die Entscheidung für eine Wahl im September zu spät komme und der Verein so schnell wie möglich einen Kongress einberufen müsse.
Der ehemalige Fenerbahçe-Funktionär İlhan Ekşioğlu äußerte sich, nachdem Fenerbahçe-Präsident Ali Koç angekündigt hatte, im September Neuwahlen abzuhalten. Ekşioğlu forderte Ali Koç und seinen Vorstand zum sofortigen Rücktritt auf.
İlhan Ekşioğlu, der während der Amtszeit von Aziz Yıldırım als Funktionär bei Fenerbahçe tätig war, kritisierte die Entscheidung von Präsident Ali Koç, die Wahlen erst im September anzusetzen, scharf. Ekşioğlus Erklärungen lauten wie folgt:
"Ich hatte Sie bereits zuvor als Kongressmitglied, das den Puls der Menschen fühlt und den Verein sehr gut kennt, dazu aufgefordert, umgehend eine Kongressentscheidung zu treffen und endgültig zurückzutreten. Mit Ihrer heutigen Erklärung ignorieren Sie den Kummer, den Millionen von Fenerbahçe-Anhängern empfinden, sowie die Wut, die sich gegen Sie angestaut hat."
Dass Sie gestern Abend den 'Fenerbahçe-Freiwilligenverein' (Fenerbahçe Gönüllüleri Derneği), der unter dem Dach unseres Vereins Unterschriften sammelt, um Ihren Abgang durch den Kongress zu beschleunigen, quasi überfallen und den Vereinsvorsitzenden Herrn Emrah Tünay in Ihrer gewohnt unangemessenen Art und Weise bedroht haben, ist das größte Anzeichen dafür, dass das Ende Ihres Weges nahe ist.
Aus unbekannten Gründen bekommen nur die Fenerbahçe-Anhänger Ihr drohendes und wütendes Gesicht zu sehen. Es scheint, als würden Sie das Gewicht des hohen Amtes, das Sie innehaben, nicht mehr spüren und seien so zermürbt, dass Sie nicht einmal mehr merken, dass Sie unseren Verein in den Abgrund stürzen.
Ich hätte mir für Sie gewünscht, dass Sie im Sinne des Wunsches der Fenerbahçe-Fans und damit man Ihnen auch in Zukunft mit Respekt begegnet, noch heute eine Kongressentscheidung treffen und geschlossen zurücktreten. Da Sie diesen Weg jedoch nicht gewählt haben und den Kongress auf September verschoben haben, scheint es unvermeidlich, dass Ihr Abgang durch das Sammeln von Unterschriften und eine Kongressentscheidung – auch wenn es nicht so gewünscht war, aber so, wie Sie es verdient haben – nun beschlossene Sache ist."
WEITERE KRITIK VON MAHMUT USLU
Auch der ehemalige Fenerbahçe-Funktionär Mahmut Uslu äußerte Kritik an der Entscheidung von Präsident Ali Koç, den Kongress erst im September abzuhalten. Mahmut Uslu äußerte sich dazu wie folgt.
""In der Geschichte von Fenerbahçe hat es noch nie gegeben, dass vier Monate nach einer erfolglosen Saison eine Kongressentscheidung getroffen wurde. Ich hatte in meiner Pressekonferenz gesagt, dass ich am Donnerstag meine Unterschrift leisten werde, falls Ali Koç keine Kongressentscheidung trifft. Aufgrund dieser Erklärung werde ich meine Unterschrift am Dienstag abgeben. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass so schnell wie möglich Unterschriften gesammelt und baldmöglichst eine außerordentliche Kongressentscheidung getroffen werden sollte. Andererseits möchte ich meine Besorgnis über den schwerwiegenden Vorfall zum Ausdruck bringen, der sich gestern Abend im Verein der Fenerbahçe-Freiwilligen ereignet hat, und der Öffentlichkeit mitteilen, dass ich an der Seite des Vorsitzenden Emrah Tünay stehe."

Nachrichtenquelle: 12punto
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