Vorwurf des Provisionsskandals bei Beşiktaş: Hasan Arat reagiert prompt
Zwischen dem ehemaligen Beşiktaş-Präsidenten Hasan Arat und dem Trainer Samet Aybaba ist ein verbaler Schlagabtausch entbrannt. Während Hasan Arat Aybaba des „Verrats“ bezichtigt, konterte Samet Aybaba mit dem Vorwurf, Arat würde „lügen“.
Der ehemalige Beşiktaş-Präsident Hasan Arat hat auf die Äußerungen des Trainers Samet Aybaba über ihn reagiert. Im Gespräch mit Candaş Tolga Işık kritisierte Arat Aybaba scharf:
„Samet Aybaba spricht so, weil er diesen Vertrag über jährlich 27 Millionen Lira nicht unterschrieben hat. Sind die hier aufgeführten Prämien etwa Provisionen? Er soll sich nicht hinter den jungen Spielern verstecken und Verrat begehen. In meinem Buch steht nichts von Provisionen, das wissen nur diejenigen, die sie annehmen.“
'HASAN ARAT LÜGT'
Die Antwort auf Hasan Arats Anschuldigungen ließ nicht lange auf sich warten. Samet Aybaba äußerte sich über Candaş Tolga Işık und warf Arat vor, die Unwahrheit zu sagen:
„Der Präsident lügt ganz offen. Er sagte zu mir: ‚Du bekommst kein ordentliches Gehalt, das tut mir sehr leid. Lass uns einen Vertrag für dich aufsetzen.‘ Er wies mich an, diese Angelegenheit mit Hüseyin Yücel zu klären. Nicht ich, sondern die Mitarbeiter des Vereins haben den Vertrag vorbereitet. Zudem habe ich diesen Vertrag nicht unterschrieben. Dafür gibt es viele Zeugen.“
Aybaba ging detailliert auf Arats Behauptungen ein und schilderte die Ereignisse wie folgt:
„Mein gesamtes Team spricht Englisch und sogar Deutsch. Als ich erfuhr, dass meine Unterschrift geleistet wurde, rief ich ihn an und fragte: ‚Was ist das für eine Schande?‘ Er antwortete: ‚Trainer, regeln Sie das, es gibt da gewisse Dinge.‘ Als ich das nicht akzeptierte, wurde der Vertrag storniert. Sie hatten ein Kaufangebot über 5 Millionen unterbreitet. Auf meinen Hinweis hin zogen sie das Angebot per E-Mail zurück und es wurde eine Leihe für 500.000 Pfund abgeschlossen. Ich habe genau das gesagt. Was bestreitet Hasan Bey? Für all das gibt es Zeugen.“
WAS WAR PASSIERT?
Samet Aybaba hatte in einer Pressekonferenz erklärt: „Ein Bekannter namens Friedel kam ins Amt. Es hieß: ‚Er wird nicht nach Ümraniye kommen, sich nicht in Ihre Arbeit einmischen, sondern nur Verkäufe tätigen.‘ Er kam jedoch nach Ümraniye und brachte dem Trainer sogar Assistenten mit. Diese Assistenten erhielten Zahlungen, die wie Ablösesummen wirkten. Ermutigt durch Kaan Şakul und den Präsidenten begann er, sich dort wie ein Imperator aufzuführen. Ich ging zum Präsidenten und sagte: ‚Sie zahlen diesem Mann ein hohes Gehalt, aber Sie zahlen ihm auch Provisionen.‘ Der Präsident sagte zu mir: ‚Wir geben dir auch etwas vom Verkauf von Mustafa und Semih ab.‘ Ich fragte, was das bedeuten solle. Mein einziger Wunsch ist es, einen Beitrag für Beşiktaş zu leisten. Für all diese Vorfälle gibt es Zeugen.“

Andererseits behauptete Aybaba, dass seine Unterschrift beim Transfer von Joe Worrall gefälscht worden sei: „Beim Transfer von Joe Worrall wurde ein Angebot unter Verwendung meiner elektronischen Signatur abgegeben. Als ich im Verein anrief, sagten sie: ‚Sie müssen davon gewusst haben.‘ Ich weiß nicht, welcher Funktionär das war“, so Aybaba.
Nachrichtenquelle: 12punto
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