Wird der VAR abgeschafft? Kritisches Treffen des IFAB
Das International Football Association Board (IFAB) wird die Eingriffshäufigkeit des Video-Assistenten während eines Spiels bewerten. Sollte der Vorschlag angenommen werden, könnten die Befugnisse des VAR ausgeweitet werden, was die Wahrscheinlichkeit von Eingriffen bei mehr Spielsituationen erhöhen würde.
Das International Football Association Board (IFAB) wird darüber beraten, ob der für den VAR zuständige Schiedsrichter während eines Spiels bei mehr Situationen eingreifen soll.
Das IFAB und die FIFA setzen ihre Arbeiten zur Erweiterung der Zuständigkeitsbereiche des Video-Assistenten fort.
Laut einem Bericht der Zeitung The Times werden bei dem heutigen Treffen des IFAB in England potenzielle Änderungen bezüglich des VAR diskutiert. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass die von der FIFA eingerichtete VAR-Kommission prüft, ob den Video-Assistenten mehr Verantwortung übertragen werden sollte, und dass dieses Thema bei der heutigen Sitzung behandelt wird. Es wird jedoch betont, dass die FIFA Bedenken hinsichtlich häufiger Spielunterbrechungen hat.
DIE ENDGÜLTIGE ENTSCHEIDUNG LIEGT BEIM IFAB
Während erklärt wird, dass vor der jährlichen Sitzung des IFAB im März keine Entscheidung erwartet wird, heißt es, dass bei einer Ausweitung des Zuständigkeitsbereichs des VAR die Video-Assistenten bei Freistößen, Eckbällen und zweiten Gelben Karten eingreifen könnten. Es wird betont, dass selbst wenn die FIFA eine Änderung bezüglich des VAR genehmigen sollte, die endgültige Entscheidung vom IFAB getroffen wird.
Der Vorsitzende des englischen Fußballverbandes und IFAB-Vorstandsmitglied Mark Bullingham äußerte sich dazu wie folgt: "Ich weiß, dass dies ein Thema ist, das wir im IFAB diskutieren werden. Wir wollen nicht, dass ein Spiel häufiger unterbrochen wird als derzeit, aber wir werden darüber beraten."
Nachrichtenquelle: 12punto
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