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FBI ermittelt wegen verschwundener 'antiker Schätze' aus britischem Museum

Das US-amerikanische Federal Bureau of Investigation (FBI) ermittelt wegen hunderten 'antiker Schätze', die aus einem Museum in Großbritannien verschwunden sind und mutmaßlich an Käufer in den USA verkauft wurden. Museumsverantwortliche werfen Higgs vor, Diebstähle im Wert von rund 100.000 Pfund (4,1 Millionen Lira) begangen zu haben.

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FBI ermittelt wegen verschwundener 'antiker Schätze' aus britischem Museum

Wie die BBC berichtet, erklärte ein namentlich nicht genannter FBI-Agent, dass man die britischen Behörden unterstützt habe, nachdem die Verantwortlichen des British Museum im vergangenen Jahr bekannt gegeben hatten, dass antiker Schmuck, Steine und verschiedene andere Objekte aus der Museumssammlung verschwunden, gestohlen oder beschädigt worden seien.

Die Verantwortlichen des British Museum gaben an, dass über 1500 Objekte gestohlen wurden oder verschwunden sind; 626 davon konnten sichergestellt werden, 100 weitere wurden lokalisiert, konnten jedoch noch nicht zurückgebracht werden.

Die US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden halfen zudem bei der Rückführung von 268 Objekten des Museums, die an einen Käufer in Washington verkauft worden waren.

'BEREIT, DIE OBJEKTE ZU SPENDEN'

Bei der Mehrheit der von den Museumsverantwortlichen als gestohlen gemeldeten Objekte handelt es sich um nicht katalogisierte Stücke. Aus diesem Grund suchen die Verantwortlichen weiterhin nach Wegen, um nachzuweisen, dass diese Objekte tatsächlich aus der Museumssammlung gestohlen wurden.

In einigen Fällen erklären sich Sammler bereit, die Objekte zu spenden, damit die Museumsverantwortlichen eine Bewertung vornehmen können.

Der leitende Kurator Dr. Peter Higgs wird von den Verantwortlichen des British Museum beschuldigt, 'antike Artefakte gestohlen', 'beschädigt' und 'verkauft' zu haben. Higgs weist diese Vorwürfe gegen ihn zurück.

VORWURF DES 'DIEBSTAHLS IM WERT VON 100.000 PFUND'

Die Museumsverantwortlichen werfen Higgs vor, Diebstähle im Wert von rund 100.000 Pfund (4,1 Millionen Lira) begangen zu haben.

Den Dokumenten der von den Museumsverantwortlichen eingereichten Klage zufolge besteht der Verdacht, dass Higgs über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren hinweg vor allem nicht registrierte Objekte aus den Depots des Museums gestohlen und verkauft hat.

Die Behörden gehen davon aus, dass der entlassene Higgs die Objekte in den USA über die E-Commerce-Plattform eBay an mindestens 45 Käufer verkauft hat.

Drei Käufer in den USA gaben an, dass der Verkäufer mit dem Namen 'Sultan1966' sich ihnen gegenüber bei eBay oder per E-Mail als 'Paul Higgins' oder 'Paul' vorgestellt habe.

Gerichtsunterlagen zufolge geben die Museumsverantwortlichen an, dass Higgs gestanden habe, dass das Konto 'Sultan1966' ihm gehöre.

Tonio Birbiglia aus New Orleans berichtete hingegen, dass er zwei Produkte von dem Verkäufer mit dem Pseudonym 'Sultan1966' erworben habe.


Nachrichtenquelle: AA

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