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Schrecklicher Angriff auf 14-jährigen Sportler! Sie haben ihn verprügelt, gefilmt und sind alle wieder auf freiem Fuß

Der 14-jährige Kickbox-Nationalkaderathlet M.K. wurde in Eskişehir nach dem Aussteigen aus der Straßenbahn von 8 Personen mit Stöcken angegriffen. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und hat vermutlich Knochenbrüche. Die Angreifer sind auf freiem Fuß – wieder einmal keine Gerechtigkeit!

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Schrecklicher Angriff auf 14-jährigen Sportler! Sie haben ihn verprügelt, gefilmt und sind alle wieder auf freiem Fuß

Bericht: Rojda Altıntaş

Die Türkei kommt aus der Gewaltspirale nicht heraus. Während die Kultur der Straflosigkeit die Täter ermutigt, wird das Leben für normale Bürger zur Hölle. Das jüngste Beispiel ereignete sich in Eskişehir: Der 14-jährige Kickboxer M.K. wurde an einer Straßenbahnhaltestelle von 8 Personen brutal zusammengeschlagen.

Während die Angreifer die Momente der Folter mit ihren Handys aufnahmen, kam es nach dem Vorfall weder zu Festnahmen noch zu Inhaftierungen.

SIE HABEN DEN JUGENDLICHEN SPORTLER MIT STÖCKEN VERPRÜGELT

M.K., türkischer Meister und Drittplatzierter beim WAKO World Cup, wurde am Abend des 16. Juli auf dem Rückweg vom Training an der Straßenbahnhaltestelle im Stadtteil Emek in Eskişehir angegriffen. Eine 8-köpfige Gruppe, zu der auch Kinder gehörten, belästigte den jungen Sportler zunächst verbal. Die Provokationen wie "Bist du ein Kämpfer? Zeig uns doch mal, was du kannst" mündeten schnell in einen körperlichen Angriff.

Die Angreifer, die auch dann noch mit Stöcken auf M.K. einschlugen, als er bereits am Boden lag, hielten das gesamte Geschehen mit ihren Handys fest. M.K. wurde mit Schlägen gegen Kopf und Rücken ins Krankenhaus eingeliefert. Im Stadtkrankenhaus Eskişehir wurden ein Schädel-Hirn-Trauma und der Verdacht auf einen Bruch des Schulterblatts festgestellt.

KRANKENHAUSBERICHT IST EINDEUTIG: SCHLÄGE, TRAUMA, BRUCHVERDACHT

In den vom Stadtkrankenhaus Eskişehir erstellten Konsultationsberichten wurden ein "durch Schläge verursachtes Schädeltrauma" und der "Verdacht auf eine Skapulafraktur (Schulterblattbruch)" vermerkt. Die Berichte empfahlen eine CT-Untersuchung (Computertomographie) von Gehirn und Halswirbelsäule sowie eine orthopädische Kontrolle.

MUTTER IST EMPÖRT: "MUSSTE ER ETWA WIE MINGUZZI STERBEN?"

Die Mutter Meryem K., die nach dem Vorfall sowohl bei der Polizei aussagte als auch den Krankenhausprozess begleitete, äußerte ihre Empörung über die Geschehnisse:

“Mein Sohn ist lizenzierter Sportler in drei Disziplinen. Er hat Erfolge im Kickboxen, Boxen und Taekwondo. Er wurde 2025 türkischer Meister und im selben Jahr Dritter bei der Weltmeisterschaft. Er kam an jenem Tag vom Training. Die Angreifer haben ihn mit den Worten ‚Bist du ein Kämpfer?‘ provoziert. Danach haben sie mit Stöcken angegriffen. Es hieß, es gäbe MOBESE-Aufnahmen, aber uns wurde keine einzige Aufnahme gezeigt, wir haben keine Informationen erhalten. Es gibt keine Inhaftierungen. Musste meinem Kind etwa etwas zustoßen, wie es bei Mattia Ahmet Minguzzi der Fall war?”

M.K: “SIE HABEN AUF MEINEN KOPF EINGESCHLAGEN, ALS ICH AM BODEN LAG”

Der junge Sportler M.K. schilderte den Moment des Vorfalls in seiner offiziellen Aussage vom 16. Juli wie folgt:

“Ich war aus der Straßenbahn ausgestiegen. Drei Personen näherten sich in der Nähe der Haltestelle. Ich kannte sie nicht. Sie sagten: ‚Bist du ein Kämpfer? Komm, zeig uns einen Kampf‘. Ich sagte ihnen, sie sollen gehen. Einer schlug mir ins Gesicht, ein anderer zog einen Stock hervor. Eine etwa 1,70 Meter große Person schlug mit dem Stock auf meinen Kopf und meinen Rücken ein. Ich fiel zu Boden, sie schlugen weiter auf mich ein.”

AUSSAGEN AUFGENOMMEN, KEINE INHAFTIERUNG

Die Aussagen der 8 Angreifer wurden im Zusammenhang mit dem Vorfall aufgenommen. Trotz der ärztlichen Atteste über die Schläge und der Videoaufnahmen erließ die Staatsanwaltschaft jedoch keinen Haftbefehl. Die Familie befürchtet, dass der Vorfall vertuscht wird und die Gerechtigkeit nicht siegt.


Nachrichtenquelle: Rojda Altıntaş

Eskişehir