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Achtung an alle mit Multimedia-Systemen im Auto! Welche Bildschirme werden verboten? Details stehen fest...

Die neue Regelung für Multimedia-Systeme in Fahrzeugen wird bis Ende April konkretisiert. Bildschirme, die den Fahrer ablenken oder die Sicht behindern, werden eingeschränkt; bis zum Inkrafttreten der Verordnung werden keine Strafen verhängt.

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Achtung an alle mit Multimedia-Systemen im Auto! Welche Bildschirme werden verboten? Details stehen fest...

Innenminister Mustafa Çiftçi kündigte an, dass die neue Verordnung zu Audio- und Videosystemen in Fahrzeugen bis Ende April veröffentlicht wird.

Çiftçi erklärte, dass die neue Regelung Systeme in den Mittelpunkt stellen werde, die die Sicht des Fahrers nicht behindern und ihn nicht ablenken. Bis zum Inkrafttreten der Verordnung würden keine Strafmaßnahmen ergriffen, stattdessen werde man die Fahrer zunächst beraten.

Çiftçi betonte, dass die Nutzung von nachträglich eingebauten Bildschirmen während der Fahrt zu Unfällen führen könne, und sagte, dass die Regelung darauf abziele, solche Anwendungen zu begrenzen.

STRENGE SANKTIONEN FÜR APP-KENNZEICHEN

Çiftçi wies darauf hin, dass die Sanktionen für nicht standardkonforme und sicherheitsrelevante APP-Kennzeichen in Kraft getreten sind. Er erklärte, dass diese Kennzeichen von automatischen Kennzeichenerkennungssystemen nicht gelesen werden könnten und bei Straftaten missbraucht würden.

Çiftçi merkte an, dass für die Verwendung von APP-Kennzeichen eine Geldstrafe von 140.000 Lira verhängt werde, und riet den Bürgern, diese Kennzeichen auszutauschen, um Nachteile zu vermeiden. Er erklärte, dass diese Kennzeichen als gefälscht gelten und die Erneuerung über Polizeidienststellen, Notare und die Kraftfahrerinnung abgewickelt werden könne.

ZIEL DER VERKEHRSSICHERHEIT: NULL TOTE

In einer Sendung von TRT Haber äußerte sich Çiftçi auch zu den Zielen der Verkehrssicherheit.

Er gab an, dass bis 2030 die Zahl der Unfälle mit Todesfolge oder Verletzungen halbiert und bis 2050 auf null gesenkt werden soll.

Çiftçi betonte, dass die Strafen für Verstöße wie Rotlichtverstöße, Driften, Handynutzung am Steuer und das Blockieren von Straßen weiterhin bestehen bleiben, das Hauptziel jedoch nicht das Strafen, sondern die Reduzierung von Unfällen sei.

„MULTIMEDIA-SYSTEME SORGEN FÜR VERWIRRUNG“

Çiftçi äußerte sich wie folgt zur Regelung für Audio- und Videosysteme im Auto:

„Eines der Themen, das in der Gesellschaft für Unruhe sorgte, betraf die Soundsysteme. Die Bürger haben die anderen Verkehrsregeln im Allgemeinen akzeptiert und als angemessen empfunden. Das fand also auch im Gewissen der Gesellschaft Anklang, aber ich möchte eine Erklärung zu den Multimedia-Systemen abgeben. Auch das ist eines der Themen, die für Verwirrung sorgen. Das Gesetz besagt, dass dies durch eine Verordnung geregelt werden soll.

Der grundlegende Punkt, der hierbei als Basis dient, ist folgender: Die Bildschirmsysteme dürfen den Sichtwinkel des Fahrers nicht beeinträchtigen. Es geht um das Thema, das wir als Bildschirmsysteme, Musiksysteme, Audio- und Videosysteme bezeichnen. Zweitens dürfen sie den Fahrer nicht ablenken. Beides muss gewährleistet sein. Es wurde bereits im Gesetz festgelegt, dass dies per Verordnung geregelt wird. Unsere Arbeiten an der Verordnung dauern derzeit an. Wir werden die Verordnung zu diesen Bildschirm-, Audio- und Videosystemen bis Ende April herausgeben. Daher werden wir unsere Bürger in dieser Angelegenheit weiterhin beraten, bis die Verordnung in Kraft tritt. Das heißt, wir werden in keiner Weise Strafen verhängen.“

„GESETZWIDRIGE SYSTEME WERDEN KLAR DEFINIERT“

Çiftçi erklärte, dass in der neuen Verordnung klar definiert werde, welche Systeme gesetzeswidrig sind, und fuhr fort:

„Wir werden in der Verordnung klar, verständlich, deutlich und objektiv festlegen, welche Bild- und Tonsysteme gesetzeswidrig sind, und dann voraussichtlich im Mai unsere Verordnung erlassen und mit der Umsetzung beginnen. Wie gesagt, bis die Verordnung in Kraft tritt, werden unsere Beratungsmaßnahmen zu den Bildschirmsystemen fortgesetzt. Es ist nützlich, dies zu wissen, da das Thema wichtig ist und Verwirrung herrschte. Welche Bildschirme behindern die Sicht, welche nicht? Ich sehe zum Beispiel manchmal in Fahrzeugen nachträglich installierte Tablets. Sie sind ziemlich groß. Der Fahrer schaut sich darauf ein Spiel an, schaut Serien. Er lädt zum Beispiel Videos aus den sozialen Medien herunter und schaut sie sich an. Er fährt also einerseits das Auto und schaut sich andererseits diese Dinge an. Ist es möglich, dass ein solcher Fahrer nicht abgelenkt wird? Entstehen nicht die meisten Unfälle durch einen Moment der Unaufmerksamkeit? Deshalb hielt es der Gesetzgeber für notwendig, dies zu regeln, um dem entgegenzuwirken. Diese werden also durch die Verordnung geregelt. Unser Ziel bleibt dasselbe: Menschenleben zu retten. Wenn wir auch nur ein einziges Menschenleben retten können, werden wir uns in diesem Punkt als erfolgreich betrachten. Der Grund für all unsere Regelungen zielt ausschließlich darauf ab.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Mustafa Çiftçi Multimedia