Geldstrafe für bekannte Möbelmarke
Kilim Mobilya wurde vom Handelsministerium zu einer Geldstrafe in Höhe von 550.000 Lira verurteilt, da das Unternehmen in seiner Werbung irreführende Preisnachlässe verwendet hatte.
Der Werberat des Handelsministeriums hat eine Beschwerde gegen Kilim Mobilya, einen der führenden Möbelriesen der Türkei, wegen unlauterer und irreführender Werbung geprüft.
Laut der auf der Website des Unternehmens veröffentlichten Anzeige wurde angegeben, dass ein Sofaset von einem ursprünglichen Preis von 40.361 Lira auf 30.495 Lira reduziert verkauft werden sollte.
Untersuchungen ergaben jedoch, dass das Produkt zu keinem Zeitpunkt für 40.361 Lira verkauft wurde und der in der Werbung angegebene „Rabattpreis“ keinen tatsächlichen Preisnachlass widerspiegelte.
Nachweis des „niedrigsten Preises“ nicht erbracht
Zudem wurde festgestellt, dass in der Werbung weder die Start- und Enddaten der Kampagne noch Informationen zum Lagerbestand angegeben waren. Auch konnte nicht nachgewiesen werden, dass der durchgestrichene Preis von 40.361 Lira dem niedrigsten Preis innerhalb der 30 Tage vor dem Werbedatum entsprach.
Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde gegen das Unternehmen wegen Verstoßes gegen die entsprechenden Bestimmungen eine Geldstrafe in Höhe von 550.059 Lira verhängt. Zudem wurde die Einstellung der betreffenden Werbekampagne angeordnet.
Nachrichtenquelle: 12punto
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