Nuss-Gigant am Rande des Bankrotts
Die etablierte Marke der Nussbranche, Peyman, sah sich nach internationalen Investitionen und einer Phase schnellen Wachstums mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert. Zuletzt hat das Unternehmen einen Antrag auf Konkordat gestellt.
Peyman wurde 1995 als Gemeinschaftsunternehmen der Familien Mutlular, Güneş und Kurtuluş aus Eskişehir gegründet und entwickelte sich zu einer der führenden Nussmarken der Türkei. Doch im Jahr 2025 kämpft das Unternehmen mit wirtschaftlichen Problemen und hat durch den Antrag auf Konkordat den Weg in ein Insolvenzverfahren eingeschlagen.
Ein kritischer Wendepunkt auf dem Erfolgsweg von Peyman war die Partnerschaft mit der Esas Holding im Jahr 2008. Die Esas Holding, in deren Vorstand auch Ali Sabancı und Emine Sabancı Kamışlı vertreten waren, investierte 11 Millionen Dollar in das Unternehmen und leitete damit einen großen Wandel ein. Während die Produktionsanlagen von Peyman modernisiert wurden, erweiterte sich das Exportnetzwerk durch Strategien zur Erschließung ausländischer Märkte. Bis zum Jahr 2015 erreichte der Umsatz des Unternehmens 300 Millionen TL.
START EINER INTERNATIONALEN OFFENSIVE
Im Jahr 2017 wurde Peyman für 110 Millionen Dollar vom Private-Equity-Fonds Bridgepoint übernommen. Dieser Verkauf verhalf dem Unternehmen zu einer stärkeren Position auf dem globalen Markt. Während das Exportvolumen in den Nahen Osten, auf den Balkan und nach Zentralasien zunahm, erweiterte Peyman seine Produktionskapazitäten auf einer Fläche von 49.000 Quadratmetern.
2022 AN DIE İŞ HOLDİNG ÜBERTRAGEN
Im Jahr 2022 wurde Peyman an die İş Holding übertragen. Doch diese Übertragung markierte den Beginn der finanziellen Probleme des Unternehmens. Der Managementwechsel und wirtschaftliche Schwankungen führten das Unternehmen in eine schwierige Phase. Im Jahr 2025 war Peyman nicht mehr in der Lage, seine Schulden zu begleichen, und stellte einen Antrag auf Konkordat.
Nachrichtenquelle: 12punto
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