Razzia gegen kriminelle Vereinigung „Dönmezler“: 12 Personen inhaftiert
Bei einer koordinierten Razzia gegen die kriminelle Vereinigung „Dönmezler“ in Hatay wurden 12 Verdächtige inhaftiert. Der Gruppe wird vorgeworfen, Gewerbetreibende durch Druck und Drohungen zur Zahlung von Schutzgeldern gezwungen, Angriffe auf Geschäfte verübt und in zahlreiche Straftaten, darunter Waffenhandel, verwickelt zu sein.
Im Rahmen der Ermittlungen der Polizeidirektion Hatay wurde festgestellt, dass die kriminelle Vereinigung „Dönmezler“ Forderungen im Zusammenhang mit Schulden eintrieb, Unterhaltungsbetriebe, die kein Schutzgeld zahlten, bedrohte und sich der Erpressung sowie der Sachbeschädigung schuldig machte.

Darüber hinaus wurde aufgedeckt, dass die Organisation auch im Bereich der Scheck- und Wechselinkasso-Geschäfte, der illegalen Kreditvergabe (Wucher) sowie des Waffenhandels tätig war. Den Verdächtigen werden in diesem Zusammenhang 11 verschiedene Straftaten zur Last gelegt.

In früheren Phasen der Ermittlungen wurden bereits 4 Verdächtige, darunter der Anführer und leitende Mitglieder der Organisation, inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt. Von den 35 als Leiter oder Mitglieder der kriminellen Vereinigung „Dönmezler“ identifizierten Personen befinden sich nach Angaben der Behörden 2 im Ausland, während 7 bereits in Justizvollzugsanstalten einsitzen.
Unter Beteiligung von Spezialeinheiten der Polizei wurde am 2. Februar um 06.30 Uhr eine koordinierte Operation in Hatay, Istanbul und Kocaeli durchgeführt.

Bei den Razzien wurden 23 Verdächtige festgenommen. Bei Durchsuchungen der Wohnungen und Geschäftsräume der Verdächtigen wurden 17 nicht registrierte Pistolen samt Magazinen, 91 Patronen, 2 nicht registrierte Jagdgewehre, 34 Schrotpatronen, 74 Blankowechsel, 1 ausgefüllter Wechsel, 1 Buchhaltungsagenda, 22 Mobiltelefone, 1 Computer sowie ein fremder Personalausweis sichergestellt.

16 der festgenommenen Verdächtigen wurden dem Haftrichter vorgeführt. Während 4 Verdächtige unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt wurden, wurden 12 Personen inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Nachrichtenquelle: İHA
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