Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
55,1613
Dollar
Arrow
47,6905
Pfund Sterling
Arrow
64,3553
Gold
Arrow
6745,9948
BIST 100
Arrow
13.779

Verbot für Plastiktüten, Frischhaltefolie und Einwegverpackungen kommt! Datum steht fest

Die EU leitet eine neue Ära zur Reduzierung von Verpackungsabfällen ein, beginnend mit PFAS-Beschränkungen; viele Einwegprodukte in Supermärkten, Restaurants und Hotels werden abgeschafft.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Verbot für Plastiktüten, Frischhaltefolie und Einwegverpackungen kommt! Datum steht fest

Neue Regeln der Europäischen Union zur Reduzierung von Verpackungsabfällen treten ab dem 12. August 2026 schrittweise in Kraft. Der erste Schritt umfasst Beschränkungen für die Verwendung von sogenannten PFAS in Lebensmittelverpackungen, die aufgrund ihrer langen Beständigkeit in der Natur als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet werden.

Die Tatsache, dass in der EU pro Kopf jährlich durchschnittlich 177,8 Kilogramm Verpackungsabfall anfallen, wird als einer der Hauptgründe für die Regelung angeführt. Die neuen Vorschriften werden nicht nur Hersteller, sondern auch Supermärkte, Cafés und Restaurants, Hotels, Flughäfen sowie die täglichen Gewohnheiten der Verbraucher betreffen.

VERBOTE WERDEN SCHRITTWEISE AUSGEWEITET

Während ab dem 12. August die Verwendung von PFAS in Lebensmittelverpackungen eingeschränkt wird, bleibt das bereits bestehende Verbot für das gesundheitsschädliche Bisphenol A (BPA) bestehen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Ausnahmeregelung für bestimmte Beschichtungen, die zur Verlängerung der Haltbarkeit von Obst-, Gemüse- und Fischkonserven verwendet werden, bis Juli 2028 gilt.

Das neue Verpackungsregime wird nicht an einem einzigen Datum, sondern schrittweise umgesetzt. Ab dem 12. Februar 2027 müssen Cafés und Restaurants ihren Kunden die Möglichkeit bieten, eigene Kaffeetassen oder Essensbehälter mitzubringen. Ab dem 12. Februar 2028 werden Restaurant- und Caféketten verpflichtet sein, wiederverwendbare Becher anstelle von Einwegprodukten anzubieten; kleine Unternehmen sind von dieser Verpflichtung ausgenommen.

Ab dem 12. Februar 2029 werden Fast-Food- und Take-away-Behälter aus Polystyrolschaum verboten. Zum gleichen Zeitpunkt endet auch die Praxis, Koffer an Flughäfen mit Frischhaltefolie zu umwickeln.

SICHTBARE VERÄNDERUNGEN IN SUPERMÄRKTEN UND RESTAURANTS

Der umfassendste Teil der Regelungen tritt 2030 in Kraft. Ab diesem Datum werden leichte Plastiktüten an der Kasse sowie bestimmte Kunststoffnetze, Beutel und Schachteln für frisches Obst und Gemüse in das Verbot einbezogen. Auch Kunststofffolien, die mehrere Getränkedosen oder -flaschen zusammenhalten, werden nicht mehr erlaubt sein; für Fälle, in denen ein Transport zwingend erforderlich ist, können Ausnahmen gelten.

Einweg-Kunststoffverpackungen, die in Restaurants und Cafés für den Verzehr vor Ort verwendet werden, werden ebenfalls ab 2030 abgeschafft. Einweg-Zucker-, Salz-, Ketchup- und Mayonnaise-Portionsbeutel auf den Tischen fallen unter das Verbot. Bei Take-away-Bestellungen wird die Verwendung dieser Produkte jedoch weiterhin gestattet sein.

Auch kleine Plastikverpackungen für Shampoo und Seife in Hotels werden mit den neuen Regeln verboten. Die Verwendung von Verpackungen aus Papier und anderen alternativen Materialien bleibt weiterhin möglich.

Die EU-Mitgliedstaaten müssen zudem ein Pfandsystem für Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen einrichten. Ab 2030 dürfen keine Verpackungen mehr verkauft werden, die zu weniger als 70 Prozent recycelbar sind.

Das Endziel der Verordnung ist es, die Verpackungsabfälle bis zum Jahr 2040 um mindestens 15 Prozent im Vergleich zum Niveau von 2018 zu reduzieren. Laut Eurostat-Daten stiegen die Verpackungsabfälle in der EU bis 2021 an, verzeichneten jedoch in den darauffolgenden zwei Jahren einen Rückgang.


Nachrichtenquelle: 12punto

Europäische Union Verpackungsabfall PFAS Plastiktüte Recycling Pfandsystem