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Ägyptens Präsident Sisi betont Notwendigkeit eines Waffenstillstands im Sudan

Der ägyptische Präsident Abd al-Fattah as-Sisi hat die entschlossene Haltung seines Landes zur Etablierung eines Waffenstillstands im Sudan und zur Beendigung des Blutvergießens bekräftigt.

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Ägyptens Präsident Sisi betont Notwendigkeit eines Waffenstillstands im Sudan

Wie der Sprecher des ägyptischen Präsidialamtes mitteilte, empfing Sisi den Vorsitzenden des sudanesischen Souveränitätsrates, Abd al-Fattah al-Burhan, der sich anlässlich des 12. World Urban Forum, das vom UN-Programm für menschliche Siedlungen (UN-Habitat) organisiert wurde, in Kairo aufhält.

Während des Treffens wurde die Stärke der „historischen Bindungen, die die beiden Bruderländer auf offizieller und gesellschaftlicher Ebene verbinden“, bekräftigt.

Sisi betonte die entschlossene Haltung seines Landes zur Etablierung eines Waffenstillstands im Sudan und zur Beendigung des Blutvergießens.

Sisi erklärte, dass Ägypten den Sudan auf allen Ebenen weiterhin unterstützen werde, damit das Land die aktuelle Krise überwinden könne.

Der Vorsitzende des sudanesischen Souveränitätsrates, al-Burhan, lobte die Bemühungen und die Rolle Ägyptens im Sudan.

Unter Bezugnahme auf die durch den Krieg im eigenen Land Vertriebenen drückte al-Burhan seine Wertschätzung dafür aus, dass das ägyptische Volk die Sudanesen bei sich aufnimmt.

DER KRIEG IM SUDAN

Der Machtkampf zwischen der Armee und den Rapid Support Forces (RSF), die gemeinsam gegen die nach dem Sturz der 30-jährigen Herrschaft von Omar al-Bashir durch einen Volksaufstand gebildete zivile Übergangsregierung putschten, dauert bereits seit mehr als 18 Monaten an.

Alle bisherigen Lösungsansätze zur Beendigung des Krieges blieben erfolglos.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind infolge der Konflikte im Sudan, wo die weltweit größte Vertreibungs- und Hungerkrise herrscht, mehr als 20.000 Menschen ums Leben gekommen; über 25 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.


Nachrichtenquelle: AA

Waffenstillstand Konflikt Gespräch Krieg Sisi Sudan