Argentinische Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 3 Personen im Zusammenhang mit dem Tod von Sänger Liam
Die argentinische Staatsanwaltschaft hat bekannt gegeben, dass drei Personen im Zusammenhang mit dem Tod des ehemaligen One-Direction-Mitglieds Liam Payne angeklagt wurden, der im vergangenen Monat nach einem Sturz vom Balkon seines Hotelzimmers in Buenos Aires ums Leben kam.
Die argentinische Staatsanwaltschaft hat bekannt gegeben, dass drei Personen im Zusammenhang mit dem Tod des Sängers Liam Payne angeklagt wurden, der im vergangenen Monat nach einem Sturz vom Balkon seines Hotelzimmers in Buenos Aires ums Leben kam.

Staatsanwalt Andrés Madrea beschuldigte die drei namentlich nicht genannten Verdächtigen der „Aussetzung einer Person mit Todesfolge“ sowie der „Abgabe und Erleichterung des Konsums von Betäubungsmitteln“. Madrea hat bei der Richterin Laura Bruniard die Festnahme dieser Personen beantragt.
Payne war in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires im Luxusviertel Palermo aus dem dritten Stock des Hotels, in dem er wohnte, in den Tod gestürzt. Der Autopsiebericht stellte fest, dass er an den Folgen multipler Verletzungen und innerer sowie äußerer Blutungen verstarb.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, der toxikologische Bericht von Payne habe vor seinem Tod „Spuren von Alkohol, Kokain und einem verschreibungspflichtigen Antidepressivum“ in seinem Körper nachgewiesen.

Obwohl Ermittler angaben, dass Payne zum Zeitpunkt des Sturzes allein war, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit, dass eine der angeklagten Personen den Sänger in Buenos Aires häufig begleitet habe. Bei der zweiten Person handele es sich um einen Hotelangestellten, der Payne während seines Aufenthalts vom 13. bis 16. Oktober Kokain beschafft haben soll, während die dritte Person als Drogenhändler identifiziert wurde.
Die Anklagen im Fall Payne weisen einige Ähnlichkeiten mit dem Fall um den Tod des „Friends“-Stars Matthew Perry vor einem Jahr auf.

Die örtlichen Behörden haben Beweise wie Mobilfunkdaten von Payne, forensisches Material und Zeugenaussagen gesammelt. Der persönliche Computer des Sängers sowie weitere beschlagnahmte Geräte konnten bisher noch nicht ausgewertet werden.
Die Autopsie von Payne ergab, dass seine Verletzungen weder auf Selbstverletzung noch auf eine physische Einwirkung durch Dritte zurückzuführen waren. Der Bericht deutet zudem darauf hin, dass das Fehlen eines Schutzreflexes während des Sturzes auf eine Bewusstlosigkeit hindeuten könnte.

Die argentinische Staatsanwaltschaft schloss zudem die Möglichkeit eines Suizids von Payne aus.
Nachrichtenquelle: 12punto
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