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Baerbock fordert 'dauerhaften Frieden' im Nahen Osten

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat erklärt, dass zur Sicherung eines dauerhaften Friedens im Nahen Osten alle Wege für eine Zwei-Staaten-Lösung in der Region ausgeschöpft werden müssen.

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Baerbock fordert 'dauerhaften Frieden' im Nahen Osten

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat erklärt, dass zur Sicherung eines dauerhaften Friedens im Nahen Osten alle Wege für eine Zwei-Staaten-Lösung in der Region ausgeschöpft werden müssen.

Vor ihrer Reise in den Nahen Osten, die Israel und Palästina umfasst, rief Außenministerin Baerbock in einer schriftlichen Erklärung dazu auf, das humanitäre Leid zu beenden und die Region aus dem ewigen Kreislauf der Gewalt zu führen.

Baerbock wies darauf hin, dass die Lage im Nahen Osten äußerst gefährlich sei und betonte: "Der Terror muss enden. Das Leid der Menschen muss enden. Die Region muss aus dem ewigen Kreislauf der Gewalt ausbrechen. Es ist an der Zeit, die endgültigen Grundlagen für nachhaltigen Frieden und Sicherheit zu schaffen."

AUFRUF ZU HUMANITÄRER HILFE

Baerbock betonte, dass in den Konflikten zu viele Menschen ihr Leben verloren hätten, und rief die Parteien dazu auf, die Waffen niederzulegen.

Sie erklärte, dass die Menschen in Gaza und im Westjordanland Sicherheit, Würde und die Chance auf Selbstbestimmung bräuchten und fügte hinzu: "Angesichts des akuten Hungers, der sich ausbreitenden Epidemien und der Kälte des Winters wird in Gaza dringend viel mehr humanitäre Hilfe benötigt. Im Gegenzug muss Israel, das das Recht und die Pflicht hat, sich gegen Terror zu verteidigen, Zivilisten bei seinen militärischen Operationen deutlich besser schützen."

Baerbock unterstrich, dass Israelis und Palästinenser nur dann in Frieden zusammenleben könnten, wenn sie die Sicherheit des jeweils anderen als ihre eigene Sicherheit betrachteten: "Dies wird nur möglich sein, wenn beide Seiten das Leid der anderen anerkennen. Unsere Aufgabe ist es, jeden Weg für eine Zwei-Staaten-Lösung zu versuchen."


Nachrichtenquelle: AA

Annalena Baerbock Deutschland humanitäre Hilfe Naher Osten Palästina Gaza