Bandenangriff auf Gefängnis in Haiti: 3.600 Häftlinge entkommen
Nach einem bewaffneten Angriff von Banden auf ein Gefängnis in Haiti sind 3.600 Häftlinge geflohen, 12 Insassen kamen ums Leben.
In Haiti haben Banden einen Angriff auf ein Gefängnis verübt.
Bewaffnete Banden stürmten das Croix-des-Bouquets-Gefängnis in der Hauptstadt Port-au-Prince und lieferten sich Gefechte mit den Sicherheitskräften.
12 HÄFTLINGE TOT, 3.600 HÄFTLINGE GEFLOHEN
Während der Auseinandersetzungen flohen 3.600 Häftlinge aus dem Gefängnis, 12 Menschen kamen dabei ums Leben.
In einer Erklärung der haitianischen Regierung hieß es, dass kriminelle Organisationen das Gefängnis in den frühen Morgenstunden angegriffen hätten und die bewaffneten Personen nach dem Widerstand der Polizei aus dem Gebiet geflohen seien.
Andererseits wurde mitgeteilt, dass sich unter den Häftlingen in dem von Banden gestürmten Gefängnis auch 17 kolumbianische Staatsbürger befanden und die kolumbianische Regierung mit den haitianischen Behörden in Kontakt stehe.
Medienberichten aus der Region zufolge sind bei den Angriffen der letzten drei Tage neben vier Polizisten, die ihr Leben verloren, auch Dutzende Menschen verletzt worden.
Tausende Menschen, die seit einiger Zeit Proteste mit der Forderung nach dem Rücktritt von Premierminister Ariel Henry organisieren, geraten häufig mit der Polizei aneinander.
Nachrichtenquelle: AA
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