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Bemerkenswerte Botschaft von Tom Barrack zu Syrien: „Eine Nation, ein Volk, ein Syrien“

Der US-Botschafter in Ankara und Syrien-Sondergesandte Tom Barrack betonte in seinen Erklärungen zu Syrien die Einheit und verwendete die Worte: „Eine Nation, ein Volk, eine Armee, ein Syrien“. Barrack äußerte sich zudem zu den Äußerungen von US-Außenminister Rubio bezüglich der irakischen Kurden sowie zu den Föderalismus-Debatten in der Region.

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Bemerkenswerte Botschaft von Tom Barrack zu Syrien: „Eine Nation, ein Volk, ein Syrien“

Der US-Botschafter in der Türkei und Syrien-Sondergesandte Tom Barrack äußerte sich gegenüber dem in Erbil (Nordirak) ansässigen Fernsehsender Rudaw. Im Gespräch standen Barracks Botschaften zur Einheit in Syrien sowie seine Einschätzungen zum Status der Kurden im Irak im Vordergrund.

Unter Bezugnahme auf die Äußerungen von US-Außenminister Marco Rubio zu den irakischen Kurden sagte Barrack: „Rubios Worte sind kein Aufruf zu einem unabhängigen Kurdistan. Hier wird die Achtung der kurdischen Identität, Sprache und Bildung unterstrichen.“

Barrack erklärte, dass Rubios Ansatz auf die Notwendigkeit hinweise, die einzigartige Kultur der Kurden zu respektieren, und betonte, dass diese Worte nicht auf die Gründung eines unabhängigen Staates abzielten, sondern auf die Anerkennung bestehender Identitätsrechte.

BEMERKENSWERTE EINSCHÄTZUNG ZUM FÖDERALISMUS

Barrack ging auch auf das Funktionieren des Föderalismus im Irak und in Syrien ein und sagte: „Wir haben gesehen, dass der Föderalismus weder im Irak noch in Syrien nachhaltig funktioniert. Es ist nicht möglich, innerhalb eines Staates verschiedene unabhängige Staaten zu schaffen.“ Diese Erklärungen wurden als Warnung gegen die fragmentierte Verwaltung und die Autonomieforderungen in der Region interpretiert.

BOTSCHAFTER BETONT EINHEIT

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen rief Barrack mit einer Formulierung, die dem von Präsident Erdoğan häufig verwendeten Slogan „Eine Nation, ein Vaterland, ein Staat, eine Flagge“ ähnelt, auch in Syrien zur Einheit auf und sagte: „Es ist wichtig, dass wir uns alle am selben Punkt treffen. Es muss eine Nation, ein Volk, eine Armee, ein Syrien sein.“ Er definierte diese Botschaft als die Notwendigkeit für die verschiedenen Gruppen in Syrien, eine Einigung zu erzielen.

KRITIK AN DEN SDF: „SIE HANDELN IM PROZESS ZU LANGSAM“

Barrack ging auch auf die politischen Dynamiken in Syrien ein. Er erklärte, dass die Regierung in Damaskus, unter der der HTS-Führer al-Golani als Interimspräsident fungiert, nach einer Harmonisierung mit den Syrischen Demokratischen Kräften (YPG/PKK) suche. Barrack sagte: „Die syrische Regierung hat an diesem Punkt große Flexibilität und Entschlossenheit gezeigt. Ich denke jedoch, dass die SDF (PKK/YPG) bei der Versöhnung, den Verhandlungen und der Einbindung in den Prozess nicht schnell genug handeln. Mein Rat ist, diesen Prozess zu beschleunigen. Der Dialog mit Damaskus ist der einzige Ausweg. Das ist meine Botschaft.“

FRÜHERE WORTE HATTEN EBENFALLS FÜR DISKUSSIONEN GESORGT

Auch die kürzlich von Tom Barrack getätigte Aussage, dass „das Millet-System im Osmanischen Reich es verschiedenen Gruppen ermöglichte, neben der Zentralverwaltung zu existieren“, hatte in der Öffentlichkeit für Reaktionen gesorgt. Barracks Erklärungen, in denen er insbesondere die Völker der Region und die Identität betonte, sorgen weiterhin für großes Echo.


Nachrichtenquelle: 12punto

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