Bemerkenswerte Entscheidung von Viktor Orbán zu Benjamin Netanjahu
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, er werde seinen israelischen Amtskollegen Benjamin Netanjahu trotz des vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) erlassenen Haftbefehls zu einem Besuch in sein Land einladen.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bezeichnete die Entscheidung des IStGH als „auf hässliche Weise dreist“ und „zynisch“.
Orbán sagte: „Sie greift in einen laufenden Konflikt ein. Es wird als juristische Entscheidung dargestellt, dient aber in Wirklichkeit politischen Zwecken.“
Orbán betonte: „Es gibt hier keine andere Wahl, wir müssen uns dieser Entscheidung widersetzen“ und fuhr wie folgt fort:
„Ich werde den israelischen Ministerpräsidenten Herrn Netanjahu im Laufe des Tages einladen, Ungarn zu besuchen, und sollte er kommen, werde ich ihm garantieren, dass die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs in Ungarn keinerlei Auswirkungen haben wird und wir die Bedingungen dieses Beschlusses nicht einhalten werden.“
WAS WAR GESCHEHEN?
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hatte Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Joav Gallant erlassen. Die Haftbefehle beziehen sich auf mutmaßliche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die während des Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der seitdem von Israel im Gazastreifen durchgeführten Militäroperationen begangen worden sein sollen. Der IStGH erließ zudem einen Haftbefehl gegen einen der Hamas-Anführer, Mohammed Deif. Israel behauptet, Deif bei einem Luftangriff im Juli getötet zu haben, doch die Vorverfahrenskammer des Gerichts erklärte, sie werde weiterhin „Informationen sammeln“, um seinen Tod zu bestätigen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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