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Bemerkenswerte Worte aus Frankreich zum Verkauf von Meteor-Raketen an die Türkei: 'Wir haben damit nichts zu tun'

Aus Frankreich gibt es eine neue Stellungnahme zum Verkauf der aus Großbritannien stammenden Meteor-Raketen an die Türkei. Frankreich teilte mit, dass es beim Verkauf der Meteor-Raketen an die Türkei keine Rolle spiele. In der Erklärung aus Frankreich wurde festgehalten, dass man keine Kontrolle über die Waffenexporte Großbritanniens habe.

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Bemerkenswerte Worte aus Frankreich zum Verkauf von Meteor-Raketen an die Türkei: 'Wir haben damit nichts zu tun'

12punto AUSLANDSNACHRICHTEN

Der französische Verteidigungsminister Sebastien Lecornu erklärte vor dem Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung, dass Frankreich beim Verkauf von Meteor-Raketen an die Türkei keine Rolle spiele. Lecornu verwies auf die laufenden Verhandlungen über den Raketenverkauf zwischen Großbritannien und der Türkei und kündigte an, dass man ''keine Kontrolle über die Waffenexporte Großbritanniens'' habe. Griechenland hatte Kontakt zu französischen Behörden aufgenommen, um den Export dieser Waffen in die Türkei zu verhindern.

Lecornu fügte hinzu, dass er in den kommenden Tagen Athen besuchen werde, um diese Themen mit dem griechischen Verteidigungsminister zu besprechen. Die Äußerungen von Lecornu erfolgten nach Berichten, wonach der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis bei seinem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am 11. Februar in Paris mit seiner Forderung, den Verkauf von Meteor-Raketen an die Türkei zu blockieren, auf Ablehnung gestoßen sei.

Lecornu betonte, dass Frankreich keine Eurofighter an die Türkei verkaufe, sondern Rafale-Kampfjets an Griechenland liefere, und äußerte sich wie folgt:

'In dieser Angelegenheit muss ein anderer Weg als Diplomatie und Überzeugung gefunden werden. Wir müssen sicherstellen, dass alle miteinander sprechen.'

WIRD DIE TÜRKEI METEOR-RAKETEN KAUFEN?

Die Meteor-Rakete wird von dem in Frankreich ansässigen Unternehmen MBDA hergestellt. Zu dem Konsortium, das die Handelsrechte an der Rakete hält, gehören Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und Schweden. Die französische Seite teilte Griechenland mit, dass es aufgrund der Produktion der Meteor durch ein internationales Konsortium nicht möglich sei, den Verkauf zu verhindern. Die Türkei setzt ihre Gespräche mit dem Konsortium fort, um die Raketen zu erwerben.

Mitsotakis führte ein Gespräch mit Macron, um den Verkauf der Meteor-Raketen an die Türkei zu verhindern. Frankreich erteilte der Forderung Griechenlands eine Absage. Französische Beamte teilten mit, dass die Meteor-Raketen von einem Konsortium aus sechs Ländern hergestellt werden und ein Verkaufsstopp im Rahmen des Völkerrechts nicht möglich sei.

Berichten der griechischen Presse zufolge blieb dieser Vorstoß von Mitsotakis erfolglos. Griechenland plante, auch Kontakt zu den anderen Ländern des Konsortiums aufzunehmen, um den Verkauf zu verhindern. In diesem Rahmen waren Gespräche mit Ländern wie Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und Schweden vorgesehen.

Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias traf sich Anfang Februar mit der französischen Botschafterin in Athen, Laurance Auer, und äußerte seine Besorgnis über den Verkauf von Meteor-Raketen an die Türkei. Dendias erklärte, dass dieser Verkauf das regionale Gleichgewicht negativ beeinflussen könnte.

WAS SIND DIE EIGENSCHAFTEN DER METEOR-RAKETE?

Meteor-Raketen gelten als ein modernes Waffensystem, das aus der Luft abgefeuert wird und weit entfernte Ziele effektiv treffen kann. Die von der europäischen MBDA entwickelten Raketen wurden konzipiert, um Kampfjets die Lufthoheit zu sichern.

Dank aktiver Radarsteuerung und 'Ramjet'-Triebwerkstechnologie können sie bei hoher Geschwindigkeit einen lang anhaltenden Schub liefern. Die Meteor, die eine Reichweite von über 200 Kilometern hat, zeichnet sich durch ihre Widerstandsfähigkeit gegen elektronische Gegenmaßnahmen aus.

Die Raketen können in modernen Kampfflugzeugen wie dem Eurofighter Typhoon, der Rafale und der F-35 eingesetzt werden. Die Fähigkeit, Ziele mit hoher Präzision zu verfolgen, macht die Meteor zu einer strategischen Waffe in Luftkämpfen.

Fortschrittliche Sensorsysteme ermöglichen die frühzeitige Erkennung feindlicher Elemente und bieten die Möglichkeit für effektive Einsätze. Die Meteor, die sich an das Luftkriegskonzept der neuen Generation in der Verteidigungsindustrie anpasst, spielt bei kritischen Operationen eine wichtige Rolle. Griechenland befürchtet, dass die Türkei bei einem Erwerb dieser Waffensysteme die Lufthoheit in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer erlangen könnte.


Nachrichtenquelle: 12punto

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