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Biden: Kosten durch Waldbrände werden für 6 Monate übernommen

US-Präsident Joe Biden erklärte, dass man daran arbeite, die drei großen, in Los Angeles wütenden Brände unter Kontrolle zu bringen, und dass die Bundesregierung sämtliche durch die Feuer verursachten Kosten für einen Zeitraum von sechs Monaten übernehmen werde.

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Biden: Kosten durch Waldbrände werden für 6 Monate übernommen

US-Präsident Biden hielt im Weißen Haus eine gemeinsame Pressekonferenz mit anderen Beamten zur Bekämpfung der Brände in Los Angeles ab.

Biden betonte, dass man alle verfügbaren Mittel zur Brandbekämpfung mobilisiert habe und die Bundesregierung in diesem Rahmen den Anteil der Kostenübernahme für die durch die Katastrophe entstandenen Schäden auf 100 Prozent erhöht habe.

Biden erklärte: "Ich kündige heute an, dass die Bundesregierung 180 Tage lang 100 Prozent der (durch die Brände entstandenen) Kosten übernehmen wird. Die Kosten für die Beseitigung von Trümmern und gefährlichen Materialien, für Notunterkünfte, Ersthelfer, zu zahlende Gehälter und andere Maßnahmen werden gedeckt."

BRAND DAUERT AN

Biden teilte mit, dass kleinere Brände an mehr als 50 Orten gelöscht werden konnten, jedoch drei große Brände in Los Angeles weiterhin andauerten und sich diese aufgrund des Windes an einigen Stellen weiter ausbreiteten.

Der US-Präsident erklärte, dass das Feuer in der Region Hollywood Hills unter Kontrolle gebracht worden sei, während die Brände in den Gebieten Palisades, Eaton und Hurst andauerten und die Löscharbeiten dort fortgesetzt würden.

Biden merkte zudem an, dass aufgrund der Brände die Stromleitungen unterbrochen worden seien und die Wasserpumpen mangels Strom nicht funktionierten, die Behörden jedoch mittels Generatoren die notwendigen Orte wieder mit Strom versorgten, sodass das Pumpen von Wasser wieder aufgenommen werden konnte.

ZUSÄTZLICHE FEUERWEHRLEUTE UND LÖSCHFLUGZEUGE

Biden sagte, dass man zusätzlich 400 Feuerwehrleute, über 30 Löschhubschrauber und -flugzeuge sowie acht C-130-Militärtransportflugzeuge des Verteidigungsministeriums in die Region entsandt habe; zudem seien weitere Löschflugzeuge aus Kanada beschafft worden.

Die anschließend das Wort ergreifende Vizepräsidentin Kamala Harris äußerte, dass viele Versicherungsgesellschaften die Policen der Menschen gekündigt hätten, was für die von der Katastrophe betroffenen Familien zu ernsthaften Problemen führen werde.

Harris betonte, dass derartige Großbrände, obwohl man sich nicht in der eigentlichen Brandsaison befinde, einmal mehr verdeutlichten, wie real der "Klimawandel" sei.

5 MENSCHEN KAMEN UMS LEBEN

Behörden in Los Angeles hatten zuvor erklärt, dass der Waldbrand, der in einem der Luxusviertel der Stadt ausgebrochen war, in sechs Gebieten weiter wüte und bisher fünf Menschen das Leben gekostet habe.

Beamte der Feuerwehr von Los Angeles hatten mitgeteilt, dass es sich um einen der verheerendsten Brände in der Geschichte der Stadt handele und bisher fast 2.000 Häuser vollständig niedergebrannt seien.

Es wurde berichtet, dass das Feuer, für das die Behörden des Bundesstaates Evakuierungsbefehle für etwa 100.000 Menschen erlassen hatten, auch auf die Region Hollywood übergegriffen habe und viele Prominente wie Paris Hilton, Mandy Moore und Cary Elwes ihre Häuser verloren hätten.

Aufgrund der Brände seien alle Schulen in der Region geschlossen worden.


Nachrichtenquelle: AA

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