Bilanz der Flutkatastrophe in Nepal verschlechtert sich: Opferzahl auf 1344 gestiegen
Bei der durch einen Gletscherabbruch im Himalaya ausgelösten Flut in Nepal werden 4898 Menschen vermisst. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an.
Die Bilanz der Flutkatastrophe in der Region nahe der chinesischen Grenze in Nepal hat sich verschlechtert. Nach Angaben der nepalesischen Polizei ist die Zahl der Todesopfer bis 05.00 Uhr Ortszeit auf 1344 gestiegen.
Die Behörden teilten mit, dass nach der Katastrophe von 4898 Personen weiterhin jede Spur fehlt. 8631 Menschen, die an verschiedenen Orten eingeschlossen waren, konnten hingegen gerettet werden. Es wurde mitgeteilt, dass die Such- und Rettungsteams ihre Arbeit in der Region fortsetzen.
Die Flut ereignete sich am Mittwoch, dem 26. August, als ein Gletscherabbruch im Himalaya zu einem Hochwasser des Flusses Bhotekoshi führte. Die Fluten und Schuttströme betrafen Rasuwa im Norden Nepals sowie die angrenzenden Regionen.
Durch das Übertreten der Flüsse Bhotekoshi und Trishuli wurden Häuser, Brücken, Straßen und Infrastruktur von den Wassermassen mitgerissen. Es wurde berichtet, dass die Kommunikation mit Bewohnern und Touristen in einigen Gebieten vollständig unterbrochen ist.
In der vom Unglück betroffenen Autonomen Region Tibet in China wurde zudem bekannt gegeben, dass durch Überschwemmungen und Erdrutsche 21 Menschen ums Leben kamen und 541 Personen als vermisst gemeldet wurden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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